Schwache Weltkonjunktur

Darum geben die Ölpreise etwas nach


Darum geben die Ölpreise etwas nach

Die Ölpreise sind am Dienstag gefallen.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am zuletzt 97,78 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 37 Cent auf 91,43 Dollar.

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Die Preisentwicklung am Rohölmarkt bleibt schwankungsanfällig. Für Verunsicherung sorgt seit einiger Zeit die harte Corona-Politik der chinesischen Führung. Spekulationen auf eine etwas lockerere Linie hatten sich zuletzt nicht bewahrheitet. Eine Abkehr von der harten Corona-Politik ist nach Einschätzung von Carsten Fritsch, Analyst bei der Commerzbank, nötig, damit die Ölnachfrage in China wieder stärker wächst.

Für tendenziellen Auftrieb sorgt dagegen die Angebotspolitik des Ölverbunds OPEC+. Seit Monatsbeginn haben die rund 20 Förderländer ihre Produktion verringert. Sie reagieren damit auf die teils deutlichen Preisabschläge in den vergangenen Monaten, die Folge der allgemeinen Konjunkturschwäche sind.

Allerdings erholt sich laut Experte Fritsch die Ölproduktion in Kasachstan. Diese habe laut Energieministerium wieder die Maximalkapazität erreicht. "Eine höhere Ölproduktion in Kasachstan würde die ab November geltende Produktionskürzung der OPEC+ reduzieren", schreibt Fritsch.

SINGAPUR (dpa-AFX)

Bildquellen: Sukpaiboonwat / Shutterstock.com, Robert Lucian Crusitu / Shutterstock.com

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