Ölpreise geben leicht nach - die Gründe
Die Ölpreise sind am Dienstag bis zum Mittag moderat gefallen.
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Starke Impulse gab es nicht. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 105,74 US-Dollar. Das waren 53 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 34 Cent auf 102,26 Dollar.
Die jüngsten Preisabschläge folgen auf kräftige Aufschläge zum Wochenauftakt, als die Erdölpreise von der überwiegend guten Börsenstimmung und einem etwas schwächeren US-Dollar profitierten. Generell bleibt die Lage am Rohölmarkt aber schwankungsanfällig, da sich der Markt zwischen großen Nachfrage- und Angebotsrisiken bewegt.
Auf der Nachfrageseite herrschen seit einiger Zeit Rezessionssorgen vor, was die Preise dämpft. Auf der Angebotsseite dominiert die Furcht vor anhaltenden Engpässen infolge des Ukraine-Kriegs. Das Preisniveau am Ölmarkt ist deshalb nach wie vor hoch. Seit Jahresanfang haben die Ölpreise nach aktuellem Stand etwa 40 Prozent zugelegt.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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