Ölpreise steigen mit Aktienmärkten
Die Ölpreise haben sich am Mittwoch deutlich von ihrer jüngsten Verlustserie erholt.
Werte in diesem Artikel
Die wesentlich bessere Aktienmarktstimmung übertrug sich auf viele Rohstoffmärkte. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Abend 41,14 Dollar. Das waren 1,36 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,62 Dollar auf 38,38 Dollar. Im frühen Handel hatten die Preise noch nachgegeben.
Händler nannten vor allem die bessere Stimmung an den Aktienmärkten als Grund für die Ölpreiserholung. Mitentscheidend war, dass sich der Ausverkauf US-amerikanischer Technologiewerte zunächst nicht fortsetzte. An den Tagen zuvor hatte der Ausverkauf die allgemeine Marktstimmung stark belastet. Rohöl ist eine riskantere Anlageklasse, die sich oft im Gleichklang mit den Aktienkursen bewegt.
Fachleute bleiben dennoch skeptisch für den Ölmarkt. Die Rohstoffexperten der Commerzbank nennen unter anderem die unklaren Wirtschaftsaussichten wegen der Corona-Krise, die auf der erwarteten Erdölnachfrage lasteten. Hinzu komme der stärkere US-Dollar, der die Nachfrage außerhalb des Dollarraums drücke.
Von der Angebotsseite drohe ebenfalls Gefahr, falls der Ölverbund OPEC+ nicht auf die Preisschwäche reagiere. Anfang August hatte der Verbund seine Förderung etwas hochgefahren, weil er von einer stärkeren Nachfrage ausgegangen war. Die Commerzbank sieht allerdings zunehmend die Gefahr, dass die in der Corona-Pandemie vereinbarten Förderkürzungen nicht mehr einzuhalten sind.
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
Ausgewählte Hebelprodukte auf Ölpreis (Brent)
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Ölpreis (Brent)
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Bildquellen: 3Dsculptor / Shutterstock.com
