Unsicherheit bleibt

Ölpreise geben weiter nach - die Gründe


Ölpreise geben weiter nach - die Gründe

Die Ölpreise haben am Mittwoch an ihre Abschläge der vergangenen Tage angeknüpft und sind weiter gefallen.

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Rohstoffe

104.32 USD -2.28 USD -2.14 %

92.41 USD -2.20 USD -2.33 %

Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 73,10 US-Dollar. Das waren 60 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 70 Cent auf 70,03 Dollar. Zeitweise waren die Erdölpreise noch deutlicher unter Druck geraten.

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Seit einigen Tagen lastet auf den Rohölpreisen wieder die Unsicherheit über den Fortgang der Corona-Pandemie. Vor allem die neue Omikron-Variante, deren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Aktivität noch nicht absehbar sind, dämpft die Stimmung. Nach Entdeckung der als besonders ansteckend geltenden Variante waren die Erdölpreise im November deutlich gefallen, danach hatten sie sich aber wieder etwas erholen können.

Belastet wurden die Preise am Ölmarkt auch durch Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) vom Vortag. Die Organisation sieht bereits jetzt einen Überschuss an Rohöl, der sich im kommenden Jahr ausweiten werde. Dies sei Folge sowohl eines steigenden Angebots als auch einer coronabedingt schwächeren Nachfrage nach Kerosin im Flugverkehr. Noch vor wenigen Wochen hatten am Ölmarkt große Bedenken wegen eines zu geringen Angebots vorgeherrscht.

Am Nachmittag veröffentlicht die US-Regierung ihre wöchentlichen Vorratsdaten. Am Vorabend hatte die Industrieorganisation American Petroleum Institute (API) einen moderaten Rückgang der Rohölreserven gemeldet. Die API-Daten gelten als Richtungsgeber für die Regierungszahlen, die am Ölmarkt stets genau beäugt werden.

/bgf/jha/

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: 3Dsculptor / Shutterstock.com, MilaCroft / Shutterstock.com

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