Darum geben die Ölpreise nach
Die Ölpreise sind am Montag erneut unter Druck geraten.
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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 69,36 US-Dollar. Das waren 1,25 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,30 Dollar auf 67,12 Dollar.
Die Ölpreise standen damit bereits den dritten Handelstag in Folge unter Druck. Die insgesamt trübe Stimmung an den Finanzmärkten belastete auch die Ölpreise. Händler verwiesen auf mit Enttäuschung aufgenommene Konjunkturdaten aus China. Daten zur Industrieproduktion und zum Umsatz im Einzelhandel zeigten, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt an Fahrt verliert. Bei der Produktion und bei der Umsatzentwicklung hat sich das Wachstum im Juli überraschend deutlich abgeschwächt. Zudem hat sich auch ein US-Industrieindikator für die Region New York stärker als erwartet eingetrübt.
Zudem fürchten Anleger, dass die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus in Asien zu noch größeren Lockdowns führen könnte, die dann auf dem Wirtschaftswachstum lasten würden. Ein schwächeres Wirtschaftswachstum würde auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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