Unterstützung aus Libyen

Darum legen die Ölpreise zu


Darum legen die Ölpreise zu

Die Ölpreise haben am Montag zugelegt.

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Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 114,63 US-Dollar. Das waren 1,55 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,62 Dollar auf 109,28 Dollar.

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Die Ölpreise knüpften so an ihre Gewinne vom Vortag an. Erneut wurden die Ölpreise durch Nachrichten aus dem nordafrikanischen Ölförderland Libyen gestützt. Die staatliche Ölfördergesellschaft hat Exporte vom Golf von Sidra wegen politischer Unruhen unterbunden. Dort befinden sich die wichtigsten Ölterminals des Landes. Bereits Ende der vergangenen Woche hatten Meldungen über Produktionsausfälle in Libyen den Preis für Brent-Öl um rund drei Dollar je Barrel steigen lassen.

Anleger schauen auf die weitere Entwicklung auf dem G7-Gipfeltreffen. Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank verwies auf den Plan der sieben größten westlichen Industriestaaten, eine Preisobergrenze für russisches Öl zu beschließen. Allerdings machte Fritsch auch deutlich, dass die G7-Staaten kaum mehr Öl aus Russland kaufen und die Importe bis zum Jahresende komplett einstellen wollen.

/jsl/men

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Robert Lucian Crusitu / Shutterstock.com, William Potter / Shutterstock.com

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