Volatiler Monat

Aus diesen Gründen erholen sich die Ölpreise


Aus diesen Gründen erholen sich die Ölpreise

Die Ölpreise haben sich am Freitag etwas von den Verlusten in der Woche erholt.

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Rohstoffe

104.32 USD -2.28 USD -2.14 %

92.41 USD -2.20 USD -2.33 %

Zuletzt wurde ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni bei 79,50 US-Dollar gehandelt. Das waren 1,13 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,58 Dollar auf 76,36 Dollar.

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Bereits am Vortag hatten sich die Notierungen am Ölmarkt stabilisiert, nachdem sie am Dienstag und Mittwoch noch merklich unter Druck geraten waren. "Die Ölpreise standen in dieser Woche aufgrund von Rezessionssorgen unter Druck", sagte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank.

Im Verlauf des April gerieten die Ölpreise immer wieder unter Druck, weil Konjunkturrisiken vor allem für die USA stärker in den Vordergrund rückten. Es wird befürchtet, dass die kräftigen Zinsanhebungen der US-Notenbank Fed die weltgrößte Volkswirtschaft in eine Rezession stoßen könnten.

Mittlerweile haben die Ölpreise alle Gewinne seit der Ankündigung einer Förderkürzung durch Staaten der Ölallianz OPEC+ wieder abgegeben. Nach Einschätzung von Fritsch sorgt auch ein robustes Ölangebot für Druck auf die Preise. "Russland liefert trotz der westlichen Sanktionen weiterhin große Mengen Rohöl und Diesel an den Weltmarkt", sagte Fritsch. Das russische Rohöl werde schwerpunktmäßig nach Indien und China gebracht.

/jsl/he

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Visual3Dfocus / Shutterstock.com

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