Ingmar Königshofen-Kolumne

Heidelberg Short: 80-Prozent-Chance


Heidelberg Short: 80-Prozent-Chance | finanzen.net

HeidelbergCement scheiterte an der Oberseite des Aufwärtstrends in der vergangenen Woche am Widerstand bei 67 Euro.

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Gibt die Aktie nun bis zur von der 200-Tage-Linie verstärkten Unterstützung um 59 Euro nach, kann sich mit einem Mini Future Short eine Trading-Chance von 80 Prozent ergeben.

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Seit Anfang des Jahres befand sich die Aktie von HeidelbergCement in einer bislang nicht konsolidierten Aufwärtsbewegung, die von der Unterseite des mittelfristigen Aufwärtstrends, der aktuell zwischen 59,20 und 67,50 Euro festgestellt werden kann, bis zu dessen oberen Begrenzung führte. In der vergangenen Woche kamen die Notierungen nicht über 67 Euro hinaus, da sich der Eröffnungskurs am Tag des nur intraday erreichten Allzeithoch bei 68,66 Euro von April letzten Jahres als Widerstand bewiesen hatte. Derzeit befinden sich die Notierungen noch knapp unter dieser Hürde, an der eine mögliche Short-Strategie abgesichert werden kann. Entscheidet sich die Aktie nach dem gescheiterten Versuch, neue Hochs zu erreichen, für den Weg nach unten, kann eine ausgedehnte Korrektur bis zum Hoch von September um 59 Euro führen, da sich dort auch aktuell die 200-Tage-Linie bei 58,85 Euro befindet.

Strategie

Wer von einer fallenden HeidelbergCement-Aktie ausgeht, kann mit einem Mini Future Short (WKN HY3JCT) bei einem Hebel von 8,6 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt aktuell 7,6 Prozent. Beachtet werden kann beim Einstieg in diese spekulative Position ein risikobegrenzender Stoppkurs. Dieser kann anfangs bei 67,30 Euro im Basiswert platziert werden und befindet sich über dem im Chart dargestellten Widerstand. Im Mini Future Short ergibt sich ein Stoppkurs von 0,61 Euro. Bei einem Schlusskurs unter 64,50 Euro kann er auf Einstandsniveau nachgezogen werden. Ein kurzfristiges Trading-Ziel kann sich um 59 Euro befinden. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser Strategie beträgt dann 3,3 zu 1.

Interessenkonflikt

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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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