Ingmar Königshofen-Kolumne

Nokia: Sicherheitspuffer von 23 Prozent


Nokia: Sicherheitspuffer von 23 Prozent | finanzen.net

Nokia ist wieder da. Die Aktie des Konzerns aus Finnland strebt seit September wieder Richtung Norden.

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Ein Bonus Cap Zertifikat auf die Aktie von Nokia bietet nicht nur eine ordentliche Renditechance, sondern auch einen Sicherheitspuffer von 23 Prozent. Klare Sache: Dass Nokia in den Jahren zuvor zum Prügelknaben an der Börse wurde, war die Quittung, dass man in Sachen Smartphones Entwicklungen verpasste. Doch seit November 2011 sind die ersten Nokia-Telefone mit einem Betriebssystem von Windows auf dem Markt - damit wurde die Wende eingeleitet. Mit der Ankündigung von Microsoft, die Handy-Sparte übernehmen zu wollen, ging die Aktie steil. Die US-Investmentbank Merrill Lynch stuft Nokia mit "Buy" und einem Kursziel von 7,01 Euro ein. Es gebe eine Reihe positiver Kurstreiber. Dazu zähle der im ersten Quartal erwartete Abschluss des Verkaufs der Handy-Sparte an Microsoft. Weitere mögliche Kurstreiber seien die Bekanntgabe einer neuen Strategie sowie die Ernennung eines neuen Konzernchefs.

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Im Aufwärtstrendkanal

Zum Chart: Seit Mitte September befindet sich die Aktie in einem Aufwärtstrendkanal, dessen untere Begrenzung aktuell bei 5,53 Euro verläuft. Als weitere Unterstützungsmarke ist das Dezember-Tief bei 5,34 Euro zu nennen. Das Bonus-Cap-Zertifikat auf Nokia mit der WKN DT0WD9 ist dem entsprechend mit einer Barriere bei 4,50 Euro ausgestattet. Bewertungstag ist der 19. Juni 2014. An der Börse Stuttgart notiert das Zertifikat aktuell bei 6,33 Euro (Briefkurs). Dies bedeutet: Kann sich die Aktie von Nokia bis einschließlich zum 19. Juni zu jeder Zeit über der Barriere von 4,50 Euro behaupten, erzielt man eine Bonus-Rendite von 11 Prozent beziehungsweise von 24 Prozent per annum. Der Bonus-Level, welcher dem Cap entspricht, liegt demzufolge bei 7 Euro. Der Sicherheitspuffer beträgt komfortable 23 Prozent. Sollte die Aktie nachhaltig unter das eben erwähnte Dezember-Tief fallen, ist ein vorzeitiger Ausstieg aus dem Zertifikat in Erwägung zu ziehen.

Interessenkonflikt

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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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