Christian Scheid-Kolumne

Alibaba: Eine Klasse für sich


Alibaba: Eine Klasse für sich | finanzen.net

Die chinesische Handelsplattform Alibaba ist mit einem Umsatz- und Gewinnsprung in das neue Geschäftsjahr gestartet.

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Im ersten Quartal stieg der Umsatz dank einer starken Nachfrage in China um 56 Prozent auf 50,18 Mrd. Yuan (umgerechnet 6,4 Mrd. Euro), wie der Konzern am vergangenen Don¬nerstag in Peking mitteilte. Unter dem Strich verdiente Alibaba 14,0 Mrd. Yuan und damit fast doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Je Aktie legte der Profit von 2,94 auf 5,65 Renminbi zu, vor Sonderposten von 4,83 auf 7,95 Renminbi. Analysten hatten im Schnitt deutlich weniger erwartet. Auch Alibaba-Chef Daniel Zhang sprach von einem "starken Start" in das Geschäftsjahr 2018. Kein Wunder, dass die Alibaba-Aktie nach Vorlage der Zahlen in der Spitze um 5,3 Prozent auf 168 Dollar nach oben schoss - Allzeithoch. Anschließend kam es zwar in einem schwachen Marktumfeld zu Gewinnmitnahmen. Dennoch steht allein auf Sicht der vergangenen zwölf Monate ein Kursgewinn von mehr als 70 Prozent zu Buche. Geht es nach Analysten, ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Alibaba von 200 auf 208 Dollar angehoben und die Aktie auf der viel beachteten "Conviction Buy List" belassen. Die Handelsplattform habe die Erwartungen übertroffen, erklärte Goldman-Analyst Piyush Mubayi. Dank des Geschäfts mit Werbung sollte das Wachstum künftig noch deutlicher zulegen, weshalb er seine Umsatz- und Gewinnschätzungen bis 2020 erhöht hat. Geht die Rechnung des Goldman-Experten auf, würde der Turbo Long von Vontobel (ISIN DE000VN7Y2W8) aus ZJ 23.2017 nochmals um knapp die Hälfte zulegen.

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Christian Scheid ist seit rund 18 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist tätig, davon seit circa zehn Jahren als freier Autor. Aktuell schreibt er für mehrere deutschsprachige Fachmagazine und -zeitungen in den Bereichen Aktien und Derivate, darunter Börse Online, Capital, Euro am Sonntag und Zertifikate // Austria. Per 1. Juli 2014 kehrte er zum ZertifikateJournal zurück, wo er bis Ende 2009 schon einmal tätig war und die damalige Österreich-Ausgabe des ZJ verantwortete. Hier können Sie sich zum Gratis-Newsletter anmelden: ZertifikateJournal


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