ZertifikateJournal-Kolumne

Spannung vor den Zahlen


Spannung vor den Zahlen | finanzen.net

Vor etwas mehr als einem Jahr sind wir durch Insiderkäufe von Vorstandschef Joachim Dürr im Volumen von knapp 100.000 Euro auf Jost Werke aufmerksam geworden.

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Die Aktie hat sich seitdem prächtig entwickelt - und auch der Mini Future Long von Morgan Stanley. Das Hebelpapier liegt mit rund 128 Prozent im Plus. Ende vergangenen Jahres hat die Aktie eine stürmische Rallye hingelegt und dabei ihr Rekordhoch bei 57,60 Euro getestet, ehe der SDAX-Titel dann zur Konsolidierung angesetzt hat. Seither schwankt der Kurs um die 50er-Marke. Wir sehen nun eine neue Chance, dass sich der Seitwärtstrend nach oben auflöst. Am 14. August wird der Nutzfahrzeugzulieferer seine Quartalszahlen vorstellen und könnte damit die Erwartungen erneut übertreffen. Bereits der Jahresstart ist geglückt: Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis wurden die durchschnittlichen Schätzungen deutlich geschlagen. An der Jahresprognose hielt der Vorstand damals fest. "Die Nachfrage bleibt stärker als ursprünglich erwartet, und es gibt derzeit keine Anzeichen für eine Abschwächung", urteilt Warburg Research. Die Experten können sich nun eine Überprüfung der Jahresziele vorstellen. Derartige News dürften dem Small Cap dann den erhofften Kick nach oben geben und in neue Höhen manövrieren. Wer noch nicht dabei ist, greift vor der Bilanzvorlage zu. Denn allein die Spekulation darauf, könnte die Jost-Aktie bereits im Vorfeld anspringen lassen. Weil der Hebel des Mini Futures nur noch bei 1,81 liegt, sollten Neueinsteiger zu einem Papier mit etwas weniger Abstand zur Knock-out-Barriere greifen. Bei einem Turbo von HSBC liegt der Hebel aktuell bei rund drei - und der K.o. liegt 32 Prozent unterhalb (ISIN DE000TT314B0).

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Wolfgang Raum ist seit Mitte 2005 Chefredakteur des ZertifikateJournal Deutschland. Insgesamt kann Raum auf mehr als 15 Jahre Berufserfahrung im Kapitalmarkt-Journalismus verweisen. Unter anderem war der 41-Jährige mehr als fünf Jahre für das Anlegermagazin CAPITAL Depesche verantwortlich. Neben seiner wöchentlichen Kolumne in der „Euro am Sonntag“ ist er regelmäßig als Experte in TV-Shows zu Gast, beispielsweise bei Bloomberg.TV und der 3satBörse. Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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