15 EU-Länder sollen Darlehen für Kurzarbeitsregelungen erhalten


BRÜSSEL (dpa-AFX) - Aus dem wegen der Corona-Krise geschaffenen EU-Kurzarbeitsprogramm Sure sollen in Kürze die ersten Gelder fließen. Ein am Montag veröffentlichter Vorschlag für den Rat der Mitgliedstaaten sieht vor, zunächst 15 Ländern insgesamt 81,4 Milliarden Euro bereitzustellen. Die größten Summen würden demnach Italien (27,4 Mrd Euro), Spanien (21,3 Mrd Euro) und Polen (11,2 Mrd Euro) bekommen.

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"Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um Arbeitsplätze und Lebensgrundlagen zu erhalten", kommentierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. In der beispiellosen Krise stelle Sure ein starkes Symbol der Solidarität dar.

Die finanzielle Unterstützung für die Mitgliedstaaten wird in Form von sehr günstigen Darlehen gewährt und muss beantragt werden. Sie richtet sich vor allem an EU-Staaten, die nicht über so großen finanziellen Spielraum verfügen wie zum Beispiel Deutschland. Neben Italien, Spanien und Polen sollen zum Beispiel auch Bulgarien, Tschechien, Kroatien und Slowenien von den Mitteln aus dem Programm profitieren. Die Gelder können zur Finanzierung nationaler Kurzarbeitsregelungen und ähnlicher Maßnahmen für Selbstständige genutzt werden.

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