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Die Aktienmärkte freut es (noch) …


Die Aktienmärkte freut es (noch) … | finanzen.net

Bereits in der vergangenen Woche hatten wir auf das gefährliche Signal aufmerksam gemacht, das mit der Zwangsabgabe in Zypern verbunden ist.

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Nach zähen Verhandlungen über das Wochenende scheint zum Wochenauftakt nun eine Lösung gefunden zu sein, die sich an den Wünschen der EU orientiert. Demnach soll es zwar eine Zwangsabgabe geben, allerdings nur für Vermögen ab 100.000 Euro. In jedem Fall bleibt dabei ein fader Beigeschmack, da die Unantastbarkeit von Spareinlagen mit dieser Vorgehensweise einen Schaden erleidet. Es bleibt zu hoffen, dass sich daraus nicht ein Impuls entwickelt, der auch in anderen Ländern zu einem Nachdenken über das Guthaben auf dem Bankkonto führt!

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Aktienmärkte zeigen weiter nach oben

An den Aktienmärkten sieht man dieses Thema aktuell scheinbar weniger kritisch, so dass der DAX zum Wochenauftakt mit einem ordentlichen Satz nach oben eröffnete und dabei auch wieder über die runde Zahl von 8.000 Punkten ansteigen konnte. Natürlich wäre es ein wünschenswerteres Szenario, wenn diese Kaufimpulse eher von fundamentaler Seite untermauert würden. Aber im Hinblick auf die nach wie vor sehr niedrigen Zinsen sorgen auch Signale, die temporär Unsicherheit aus dem Markt nehmen, für weitere Zukäufe.

Stimmung eher zurückhaltend

Interessant ist aktuell aber auch die Skepsis, die der eine oder andere Anleger nach der freundlichen Tendenz der vergangenen Monate der aktuellen Bewegung am Aktienmarkt entgegenbringt. Viele trauen dem berühmten „Braten“ nicht wirklich und rechnen oder hoffen – je nach Betrachtungsstandpunkt – mit bzw. auf fallende Notierungen. In der Regel hält sich die Markttendenz aber in den wenigsten Fällen an die mehrheitliche Meinung der Akteure, so dass unter diesem Gesichtspunkt eine weitere freundliche Tendenz nicht unwahrscheinlich ist.

Allzeithoch im Blick

Ganz besonders sollte man dabei das bisherige Allzeithoch im Blick behalten, das in der Region um rund 8.150 Punkte im DAX einen markanten Widerstand darstellt. Fällt diese historische Hürde, sind weitere Anschlusskäufe nicht abwegig, so dass eine solche Ausbruchstendenz aus technischer Sicht ein weiteres Kaufsignal darstellen sollte. Aber auch dann bietet sich weiterhin ein Blick auf die Stimmung der Marktteilnehmer an. Denn daraus lassen sich durchaus Erkenntnisse gewinnen, wie es mit der Trendstärke aussieht!

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Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes Hebelzertifikate-Trader. Bereits seit Anfang der 90er Jahre beschäftigt er sich mit dem Thema Börse, speziell der Technischen Analyse. Infos: www.hebelzertifikate-trader.de Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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