Aktien Europa: Leichte Gewinne - positive Überraschungen von H&M und Renault


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PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Bei verhaltenem Geschäft haben die europäischen Aktienmärkte am Donnerstag leicht zugelegt. Positive Überraschungen von Renault und H&M (HennesMauritz AB (HM, H&M)) stützten den Markt. Gegen Mittag gewann der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) 0,43 Prozent auf 4363,43 Punkte. Der französische CAC 40 stieg um 0,54 Prozent auf 7325,97 Punkte, während der britische FTSE 100 um 0,21 Prozent auf 7484,43 Punkte nachgab.

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Der Handel verlief zurückhaltend. "Die Sommerpause an den Aktienmärkten kündigt sich bereits an und kurz vor dem Halbjahresende springt kein Marktteilnehmer mehr in das kalte Wasser", beschrieb Marktexperte Andreas Lipkow das Geschehen. Zudem hängt weiterhin die Ungewissheit über die weitere Zinsentwicklung über den Märkten. "Wir sehen, dass die Zinserhöhungsphase sowohl in den USA als auch im Euroraum noch nicht ganz abgeschlossen ist", so die Landesbank Baden-Württemberg. "Der Gipfel ist zwar in Sicht, aber noch nicht erreicht."

An der Spitze der Einzelbranchen standen wenig überraschend Einzelhandels- und Automobilwerte. Hier setzte der Autobauer Renault Akzente. Das französische Unternehmen hatte dank eines besser als erwartet laufenden Geschäfts sein Gewinnziel für das Gesamtjahr angehoben. Die Analysten von Bernstein sprachen von deutlich verbesserten Aussichten. Die neuen Ziele für operative Marge und Free Cash Flow lägen klar über den bisherigen Schätzungen. Die Aktie gewann 5,8 Prozent.

Noch stärker ging es mit den Anteilen des schwedischen Modehändlers H&M nach oben. Der Wert sprang nach Zahlen um 10,6 Prozent. Analyst James Grzinic von Jefferies hob die großen Fortschritte bei den Betriebskosten im zweiten Quartal hervor. Auch die Analysten von RBC verwiesen auf die Kostenentwicklung, die sich günstig auf die Ergebnisse ausgewirkt habe.

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Die Aktien des Versorgers Engie (Engie (ex GDF Suez)) waren mit vier Prozent Aufschlag ebenfalls gefragt. Die Analysten von JPMorgan verwiesen auf die Einigung mit der belgischen Regierung zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke im Land. Auf den Versorgersektor, der leicht im Minus lag, strahlte die Meldung allerdings nicht aus. Am Ende des Feldes rangierten die zinssensiblen Immobilienwerte./mf/stk

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