Aktien Frankfurt Ausblick: Dax bleibt wohl in enger Spanne - Zahlenreigen
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FRANKFURT (dpa-AFX) - An einem der wohl turbulentesten Tage der Berichtssaison wird der Dax (DAX 30) am Donnerstag etwas höher erwartet. Der X-Dax (DAX 30) als Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte knapp eine Stunde vor der Eröffnung einen Zuwachs von 0,15 Prozent auf 12 841 Punkte an. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) dürfte mit 0,2 Prozent im Plus eröffnen.
Der Dax befinde sich auf Richtungssuche und pendele im Niemandsland, konstatierte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Seit seinem Rutsch unter die runde Marke von 13 000 Punkten am vergangenen Freitag bewegt sich der Index in einer recht engen Spanne zwischen 12 800 und 12 900 Punkten. Nach seiner Rally nach dem Corona-Crash fehlten zuletzt Impulse für weitere Gewinne.
Auch die geldpolitischen Beschlüsse der US-Notenbank Fed am Vorabend hatten nicht überrascht. Die Fed behält ihre Nullzinspolitik bei und will die Zinsen so lange niedrig lassen, bis die US-Wirtschaft die aktuelle Krise überwunden hat. Entscheidend werde letztlich die Eindämmung der Coronavirus-Pandemie sein, hieß es. Der New Yorker Aktienmarkt ging nach den Fed-Aussagen mit moderaten Kursgewinnen aus dem Handel. Auch in Asien tendierten die Börsen am Morgen überwiegend freundlich.
In Europa verarbeiten die Anleger an diesem Donnerstag eine ganze Reihe an Unternehmenszahlen. In Deutschland stehen dabei mit Volkswagen (Volkswagen (VW) vz), Fresenius (Fresenius SECo), Fresenius Medical Care (FMC) (Fresenius Medical Care) (Fresenius Medical Care), Deutsche Börse und HeidelbergCement fünf Dax-Konzerne im Fokus, deren Kurse im vorbörslichen Handel auf Tradegate allesamt nachgaben.
Kaum verändert tendierten vorbörslich Airbus (Airbus SE (ex EADS)) nach einem Milliardenverlust. Geringere Cash-Abflüsse sollten Anleger stärker gewichten als niedrigere Umsatz- und Gewinnkennziffern für das zweite Quartal, hieß es aus dem Handel. Nach dem US-Börsenschluss an diesem Donnerstag werden mit Spannung die Geschäftszahlen von Apple und Amazon, deren Aktien zuletzt so stark gestiegen sind und damit die Furcht vor einer Blase bei Technologiewerten geschürt haben, erwartet./ajx/zb
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