Aktien Frankfurt: Dax legt moderat zu - Hoffnung auf Deeskalation in Nahost


Aktien Frankfurt: Dax legt moderat zu - Hoffnung auf Deeskalation in Nahost
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der DAX hat am Dienstag wieder etwas zugelegt. Rückläufige Ölpreise stützten. Zur Mittagszeit legte der deutsche Leitindex um 0,5 Prozent auf 25.500 Punkte zu. Der MDAX der mittelgroßen Unternehmen gewann 0,4 Prozent auf 31.027 Punkte.

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Wie am Vormittag vom iranischen Außenminister verlautbart, gehen die Verhandlungen mit den USA über die Straße von Hormus weiter. In dem festgefahrenen Konflikt versuche aktuell der Golfstaat Katar eine Lösung zu finden, sagte Abbas Araghtschi laut seinem Ministerium in New York.

Nach den Worten von Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets hat sich der Dax bei 25.400 bis 25.500 Punkten derzeit gut eingerichtet. "Die Anleger setzen mit deutschen Standardwerten auf eine mögliche Deeskalation im Nahen Osten und die damit verbundenen positiven Folgen für Inflation und Weltkonjunktur."

Unter den Einzelwerten ging es nach einer Schwäche der Technologiebranche am Vortag wieder nach oben. Und wieder dürfte dabei angesichts eines anstehenden KI-Gipfeltreffens im Weißen Haus entsprechende Fantasien eine Rolle spielen. Anthropic sorgt außerdem für Neuigkeiten in puncto Börsengang, der zuletzt in der Schwebe war. Berichten zufolge strebt das KI-Unternehmen eine Bewertung von über zwei Billionen US-Dollar an, was den bisherigen Rekordhalter SpaceX von seinem Platz verdrängen würde.

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Im Dax setzten sich Infineon an die Spitze mit plus 2,7 Prozent. Im MDax waren ebenfalls Tech-Werte die Favoriten: So legten etwa Elmos (Elmos Semiconductor), WACKER CHEMIE, Suss Microtec (SUSS MicroTec SE (ex SÜSS MicroTec)), Aixtron (AIXTRON SE) und Siltronic zwischen 2,2 und 4,2 Prozent zu.

Evonik (Evonik) stiegen ebenfalls um 2,2 Prozent. Der Spezialchemiekonzern hat laut einem Bericht der "Financial Times" ("FT") eine Übernahmeofferte von BASF abgelehnt. BASF habe 22,15 Euro je Evonik-Papier geboten, schrieb die "FT" am Montagabend unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Evonik hatte am Freitag bestätigt, dass BASF mit einer unverbindlichen Ansprache an das Unternehmen herangetreten sei. Zuvor hatte die "FT" darüber berichtet. Seither hat die Evonik-Aktie um etwas mehr als 10 Prozent zugelegt.

Unter den schwächsten Dax-Aktien gaben FMC (Fresenius Medical Care (FMC) St) um 1,4 Prozent nach. Die Privatbank Berenberg kappte das Kursziel der Aktie des Dialysespezialisten von 60 auf 42 Euro und strich ihre Kaufempfehlung.

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RWE (RWE) verloren 0,9 Prozent. Dem Energiekonzerns wird laut Kreisen Interesse am Gasunternehmen Uniper nachgesagt. Zusammen mit dem Finanzinvestor KKR (KKRCo) hätten die Essener ein unverbindliches Gebot für das Staatsunternehmen abgegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen./ck/jha/

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

Bildquellen: Maksim Kabakou / Shutterstock.com

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