Aktien Wien Schluss: ATX endet mit leichtem Zugewinn


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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Dienstag mit etwas höheren Notierungen geschlossen. Der ATX stieg 0,45 Prozent auf 3007,55 Einheiten. Der ATX Prime schloss mit einem Plus von 0,40 Prozent bei 1522,51 Einheiten.

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Auch das europäische Umfeld zeigte sich mit Kursgewinnen und setzte damit den jüngsten Erholungskurs fort. Schwächer tendierende US-Börsen ließen die Verlaufsgewinne in Europa im Späthandel aber merklich schmelzen. Unterstützung lieferten hingegen Lockerungen der strengen Quarantänebestimmungen in China gegen Corona, hieß es von Marktbeobachtern.

Allerdings bleibe das Umfeld für Aktien angesichts anhaltender Rezessions- und Inflationssorgen schwierig. Nachrichten oder Signale, die eine nachhaltige Entspannung der Märkte rechtfertigen würden, gab es nicht.

Die Augen der Investoren richten sich auf eine Reihe von Redebeiträgen europäischer Zentralbanker zur Eröffnung des geldpolitischen Symposiums der Europäischen Zentralbank (EZB) im portugiesischen Sintra. So sollte laut Ratsmitglied Martins Kazaks im Juli eine größere Zinserhöhung um 0,5 Prozentpunkte in Betracht gezogen werden. Zudem sagte Präsidentin Christine Lagarde, die EZB könnte angesichts der hartnäckig hohen Inflation das Tempo bei der Normalisierung der Geldpolitik in den nächsten Monaten erhöhen.

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Ein Branchenvergleich in Europa zeigte Aktien aus dem Ölsektor unter den größeren Gewinnern. Die Ölpreise sind deutlich gestiegen - Marktbeobachter verwiesen hier auf neue Angebotssorgen. Unter den heimischen Branchenvertretern zogen OMV um 1,7 Prozent an und Schoeller-Bleckmann schlossen um 1,3 Prozent höher.

Bei den Versorgern zeigten sich Verbund mit plus 2,5 Prozent gut nachgefragt. EVN schlossen hingegen mit minus 0,7 Prozent schwächer. Auch die Bankwerte fanden keine einheitliche Richtung. So konnten sich Raiffeisen und Erste Group (Erste Group Bank) um jeweils rund 0,4 Prozent verbessern. Aktien der BAWAG schlossen hingegen gut ein Prozent tiefer.

Aktien der Telekom Austria gaben um 0,5 Prozent nach. Die Aktionäre haben auf der Hauptversammlung die vom Vorstand vorgeschlagene Dividende von 0,28 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2021 abgesegnet. Das teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Im Jahr davor war die Ausschüttung mit 0,25 Euro je Papier etwas geringer ausgefallen.

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Auf der Verliererseite standen auch AMAG und büßten 2,0 Prozent ein. Semperit schlossen 2,2 Prozent tiefer. Unter den Indexschwergewichten gaben voestalpine um 1,7 Prozent nach und Wienerberger schwächten sich um gut zwei Prozent ab./ger/kat/APA/ngu

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