Aktien Wien Schluss: ATX schließt mit schwächerer Tendenz


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WIEN (dpa-AFX) - Der österreichische Aktienmarkt ist am Mittwoch mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der ATX gab um 0,80 Prozent auf 2017,93 Punkte nach. Getragen von besonders festen Vorgaben aus Übersee war die Wiener Börse deutlich höher gestartet. Unterstützt hatte zunächst die Einigung auf ein zwei Billionen Dollar schweres Konjunkturpaket gegen die Folgen des Coronavirus in den USA.

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Im Verlauf dämpften jedoch Konjunkturdaten in Europa die Anlegerstimmung. Denn die von der Coronavirus-Krise ausgelöste Rezessionsangst in den deutschen Chefetagen ist laut Ifo-Institut noch größer als gedacht. Der am Mittwoch veröffentlichte endgültige Geschäftsklimaindex für März fiel von 96,0 Zählern im Februar auf 86,1 Punkte.

"Dies ist der stärkste jemals gemessene Rückgang im wiedervereinigten Deutschland und der niedrigste Wert seit Juli 2009", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest zu den aktualisierten Daten.

Damit wurden die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zur Wochenmitte wieder das marktbestimmende Thema, nachdem die Leitindizes am Vortag eine klar höhere Tendenz verzeichnen konnten. Auch bei den Unternehmensneuigkeiten in Wien stand das Coronavirus im Mittelpunkt.

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So hat die Erste Group angekündigt, ihren Dividendenvorschlag für 2019 zu "überprüfen" und ihre Hauptversammlung 2020 auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Ursprünglich geplant war eine Dividende von 1,5 Euro pro Aktie und eine Hauptversammlung am 13. Mai.

"Durch die Verschiebung des endgültigen Dividendenbeschlusses auf einen späteren Zeitpunkt wird der Vorstand in die Lage versetzt, eine faktenbasierte Entscheidung, vor allem hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs, zu treffen", so das Institut am Mittwoch. Die Erste-Papiere schlossen um 4,44 Prozent tiefer bei 19,27 Euro.

Der Flugzeugteilehersteller FACC wird unterdessen zum 6. April seine österreichische Belegschaft vorsorglich für drei Monate zur Kurzarbeit anmelden. Zudem sei das Unternehmen dabei, 60 Millionen Euro gesicherte Kreditlinien aus dem 2-Milliarden-Euro-Paket der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) für Exportunternehmen zu beantragen. Die FACC-Titel gingen um 2,34 Prozent höher aus dem Handel.

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Nachbörslich wird außerdem noch das Jahresergebnis für 2019 von CA Immo erwartet. Der Kurs des Immobilienkonzerns legte im Vorfeld um 1,42 Prozent zu./rai/mik/APA/men

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