Aktien Wien Schluss: Vierter Verlusttag in Folge


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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag mit deutlich schwächeren Notierungen beendet. Der Leitindex ATX rutschte um 2,11 Prozent auf 3434,23 Punkte ab, der breiter gefasste ATX Prime büßte 2,05 Prozent auf 1.749,56 Zähler ein. Damit schloss der Wiener Markt den vierten Tag in Folge mit negativen Notierungen.

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Im Mittelpunkt des heutigen Handelsgeschehens stand der große Verfallstag, der sogenannte "Hexensabbat", an dem an den Terminbörsen Futures und Optionen auf Indizes und einzelne Aktien auslaufen. Dieser leitete zu Mittag eine Abwärtsbewegung am Wiener Markt ein - der ATX baute die Abschläge in Folge kontinuierlich aus.

Von fundamentaler Seite gab es kaum Impulse für die Wiener Einzelwerte. Meldungen blieben Mangelware, auch von Analystenseite blieb es still. Selbst der Datenkalender war nur spärlich gefüllt. Aus Deutschland kamen in der Früh Zahlen, die allerdings keine nachhaltigen Impulse für die Aktienmärkte lieferten. Demnach sind die deutschen Erzeugerpreise gewerblicher Produkte kräftig gestiegen, nämlich um 7,2 Prozent zum Vorjahresmonat. Ökonomen hatten nur 6,4 Prozent erwartet.

Unter deutlichem Abgabedruck standen Ölwerte. OMV gingen mit einem Minus von 4,34 Prozent ins Wochenende. Schoeller-Bleckmann rutschten um 3,63 Prozent nach unten. Aber auch die schwer gewichteten Banken zogen den Index abwärts: Erste Group mussten einen Abschlag von 3,49 Prozent hinnehmen, bei Raiffeisen Bank International betrug das Minus 2,60 Prozent und bei der BAWAG 1,65 Prozent.

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Im Branchenvergleich traf es auch die Versicherer: Hatten am Vortag noch freundliche Analystenstimmen für Freude bei den Anlegern gesorgt, so korrigierten die Papiere zum Wochenende hin wieder nach unten. Vienna Insurance Group verbuchten ein Minus von 2,09 Prozent, UNIQA ermäßigten sich um 1,73 Prozent.

Strabag-Papiere rutschten um 2,23 Prozent nach unten. Der Baukonzern wird für 2020 je Stückaktie 6,90 Euro ausschütten, wurde auf der heutigen Hauptversammlung beschlossen. Das entspricht einer Anhebung der Dividende um fast das Achtfache. Für 2019 war die Ausschüttung wegen Corona von 1,80 Euro auf 90 Cent halbiert worden.

Dem schwächelnden Markt konnten sich am Freitag nur wenige Titel entziehen. Do&Co kletterten um 1,39 Prozent nach oben. Bereits am Vortag hatten die Titel des Caterers nach der Vorlage von Ergebnissen kräftig zugelegt. Auch CA Immo (plus 0,56 Prozent) und Warimpex (plus 0,41 Prozent) konnten zulegen./kat/ste/APA/fba

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