ANALYSE/UBS: Frisches Börsenfutter dank Milliarden-Ersparnissen in Corona-Krise


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ZÜRICH (dpa-AFX) - Enorme Einsparungen der Verbraucher während der Corona-Pandemie in Großbritannien und der Eurozone dürften laut der UBS die Aktienmärkte weiter antreiben. Insgesamt sei rund eine Billion Euro mehr als üblich gespart worden, schätzen die Experten der Schweizer Großbank. Davon dürften nun vor allem die Bereiche Reisen, Energie, Fahrzeugkäufe, Wohnen und Transport profitieren, wie das Strategenteam um Nick Nelson in einer am Montag veröffentlichten Studie schrieb. Grundlage ihrer Annahme ist eine Umfrage unter Verbrauchern im September in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien.

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Einzelne Aktien aus den oben genannten Branchen, die vom erwarteten breiten Anstieg der Verbraucherausgaben profitieren sollten und zudem von dem jeweils zuständigen UBS-Analysten fundamental positiv einschätzt werden, seien etwa: die Fluggesellschaft IAG (International Consolidated Airlines), der Autobauer VW (Volkswagen (VW) vz), das britische Bauunternehmen Taylor Wimpey oder auch die britischen Verkehrsdienstleister National Express und Stagecoach (Stagecoach Group).

Zudem nannten die Experten auch den Sportartikelhersteller adidas, die Luxusgüterhersteller Richemont und LVMH (LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton) sowie das Catering-Unternehmen Sodexo. Es gebe bei einigen auch Überschneidungen mit Blick auf die Liste von Aktien, die am stärksten von Impfstoffnachrichten betroffen sind. Hier erwähnten sie unter anderem nochmals IAG und VW.

Die weitreichendsten Ausgabepläne haben der UBS-Studie zufolge übrigens die Italiener, gefolgt von den Briten und dann den Deutschen.

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Die gestiegenen Energiepreise können zwar für Gegenwind sorgen, doch nur rund die Hälfte des Anstiegs der Großhandelskosten komme beim Endverbraucher an, wie die Experten schrieben. Zudem verwiesen sie darauf, dass diesbezüglich einige Regierungen Obergrenzen oder Schutzmaßnahmen für die Endverbraucher eingeführt hätten./ck/ag/mis

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Datum Rating Analyst
29.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Deutsche Bank AG
23.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
22.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
22.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
21.09.26 Volkswagen (VW) vz Neutral UBS AG

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