Analysten positiv

Aktien von E.ON und RWE stemmen sich gegen den Trend

19.01.26 14:38 Uhr

Entgegen DAX-Schwäche: Aktien von RWE und E.ON stärker | finanzen.net

Die Aktien der deutschen Energieversorger haben sich am Montag teilweise gegen den Abwärtstrend am Gesamtmarkt gestemmt.

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E.ON legten via XETRA im schwachen DAX um 0,5 Prozent auf 17,51 Euro zu. RWE gaben um unterdurchschnittliche 0,8 Prozent auf 51,10 Euro nach. Ihr Plus seit Jahresbeginn beträgt damit noch rund 13 Prozent, das von E.ON liegt bei etwas unter 9 Prozent.

Nicht nur die Deutsche Bank blickt optimistisch auf Versorger wie E.ON und RWE. Sie hob das Kursziel für E.ON um einen auf 18 Euro an und das für RWE um fünf auf 55 Euro und bekräftigte für beide das Kaufurteil. Zwar sei das weitere Potenzial für Aktien europäischer Versorger nach der sehr starken Kursentwicklung 2025 inzwischen geringer, dank der zunehmenden Ergebnisstärke gebe es aber immer noch etwas Luft nach oben, schrieb Analyst James Brand in seiner Branchenbetrachtung. Die Hoffnungen auf ein hohes kurzfristiges Nachfrage-Wachstum könnten sich zwar als überzogen erweisen, sollten die Konsensschätzungen aber nicht gefährden.

Analyst Robert Pulleyn von der US-Bank Morgan Stanley hob ebenfalls seine Kursziele für die beiden deutschen Versorger an und bekräftigte seine positive Einschätzung "Overweight". Für E.ON setzte er sein Kursziel von 18 auf 19,50 Euro hoch und das für RWE von 55 auf 60 Euro. Das steigende Interesse der Investoren an Energieversorgern dürfte sich vor allem auf Aktien mit Aussicht auf Wachstum im Netzwerk- und Rechenzentrumsbereich konzentrieren, glaubt Pulleyn.

Für RWE und E.ON sieht er angesichts des Booms rund um Künstliche Intelligenz und den entsprechenden Energiebedarf wachsende Chancen. Er hob daher seine Schätzungen für das Ergebnis je Aktie der beiden Versorger an. Für E.ON sieht er die Möglichkeit einer Anhebung der mittelfristigen Ziele und rechnet für beide Unternehmen mit positiven Überraschungen, was die Leistungskennziffern betrifft.

/ck/ajx/jha/

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: E.ON, PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images

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19.05.2026EON SE NeutralUBS AG
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