Anschlag in Berliner Südosten: Verdächtige wehren sich gegen Razzia


BERLIN (dpa-AFX) - Vier mögliche Beteiligte an dem mutmaßlich linksextremen Brandanschlag auf die Stromversorgung eines Berliner Technologieparks im Herbst 2025 gehen gerichtlich gegen eine große Razzia im März vor. Eine Entscheidung darüber steht noch aus, wie ein Sprecher der Berliner Generalstaatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Zuvor berichtete die "Welt am Sonntag".

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Die Tatverdächtigen wehren sich auch explizit gegen die Auswertung von Geräten, die bei der Razzia beschlagnahmt wurden. Wenn ihr Widerspruch gegen die Sicherstellung von Beweismitteln erfolgreich sei, habe dies zur Folge, dass diese wieder ausgehändigt werden müssten und gegebenenfalls nicht als Beweismittel verwendet werden könnten, erklärte der Sprecher.

50.000 Privathaushalte von Stromausfall betroffen

Bei der Razzia durchsuchten Polizisten im März 17 Wohnungen und andere Räume in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Kyritz in Brandenburg. Den vier Beschuldigten im Alter von 28, 31, 35 und 36 Jahren wird verfassungsfeindliche Sabotage vorgeworfen. Nach dpa-Informationen handelt es sich um zwei Männer und zwei Frauen.

Am 9. September 2025 hatte ein nächtliches Feuer Starkstromkabel im Südosten Berlins weitgehend zerstört. In einem Bekennerschreiben im Internet war von einem Angriff auf den Technologiepark Adlershof und die dortigen Firmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen IT, Robotik, Bio- und Nanotechnologie, Raumfahrt sowie Sicherheits- und Rüstungsindustrie die Rede. Betroffen waren zeitweise rund 50.000 Privathaushalte und rund 2.000 Gewerbebetriebe./bum/DP/zb

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