ASTA Energy-Aktie gesucht: Gewinnprognose erhöht
Dank einer starken Nachfrage aus dem Energiesektor blickt der österreichische Kupferspezialist ASTA Energy Solutions mit mehr Zuversicht auf das Gesamtjahr.
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Der Vorstand erwarte nun ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 60 und 64 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bisher standen 55 bis 59 Millionen Euro im Plan. Die Umsatzprognose lies das Management unverändert.
Hintergrund der Zielerhöhung sind laut dem Unternehmen die vorläufige Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr sowie eine aktualisierte Einschätzung für die zweite Jahreshälfte. Konkret verwies ASTA auf das große Interesse an Komponenten für die Strominfrastruktur. Den Halbjahresbericht wollen die Österreicher am 27. August vorlegen.
ASTA Energy gehört dem österreichischen Industriellen Michael Tojner. Er hält auch nach dem Anfang des Jahres erfolgten Börsengang noch den Großteil der Anteilscheine.
So reagiert die ASTA Energy-Aktie
Die seit Juni im SDAX gelisteten Aktien von ASTA Energy Solutions haben sich am Dienstagnachmittag sprunghaft von ihrem zuvor erreichten Viermonatstief gelöst. Kosteten sie am Vormittag mit 51 Euro so wenig wie zuletzt im April, sprang der Kurs nach einer erhöhten Gewinnprognose bis auf 56,80 Euro hoch. Zuletzt wurden 56,40 Euro bezahlt, was einem Anstieg von 7,6 Prozent entspricht.
Dank einer starken Nachfrage aus dem Energiesektor blickt der österreichische Kupferspezialist mit mehr Zuversicht auf das Gesamtjahr. Der Vorstand erwartet nun ein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebitda) zwischen 60 und 64 Millionen Euro statt der bisher angepeilten 55 bis 59 Millionen. Die vorläufige Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr sowie eine aktualisierte Einschätzung für die zweite Jahreshälfte wurden als Grund genannt. ASTA verwies auf das große Interesse an Komponenten für die Strominfrastruktur.
Die Zielspanne für den bereinigten operativen Gewinn (Ebitda) liege über seiner Schätzung und der Konsensprognose, schrieb Analyst Volker Bosse von der Baader Bank in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Er sieht daher Luft nach oben für seine Erwartungen. Schade sei, dass das Unternehmen noch keine konkreten Eckdaten für das zweite Quartal vermeldet habe. Bosse glaubt, dass sich das starke erste Quartal im zweiten Jahresviertel fortgesetzt hat.
Der ausgelöste Kurssprung reichte, um das Chartbild vorerst aufzuhellen: Die derzeit knapp über 56 Euro verlaufende 21-Tage-Linie, die ein beliebter Indikator für den kurzfristigen Trend ist, wurde am Dienstag erstmals seit Anfang Juli wieder überschritten. Seit dem Rekord von 78,20 Euro, der im Juni im Zuge des SDax-Aufstiegs aufgestellt wurde, hat der Kurs aber immer noch 28 Prozent eingebüßt.
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OED (dpa-AFX)
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Bildquellen: ASTA