Bilanz im Blick

GE Vernova-Aktie tiefrot: Gasturbinen boomen, Windkraft belastet


GE Vernova-Aktie tiefrot: Gasturbinen boomen, Windkraft belastet

Der weltweite Energiehunger sorgt weiter für eine hohe Nachfrage beim Energietechnikkonzern GE Vernova.

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So stieg der Umsatz im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 11,1 Milliarden US-Dollar, wie der Konkurrent von Siemens Energy am Mittwoch in Cambridge mitteilte. Für das Gesamtjahr zeigte sich GE Vernova für den Umsatz nun optimistischer. Während sich das Geschäft mit Gasturbinen sowie Elektrifizierung weiter robust entwickelt, schwächelt hingegen die Windkraftsparte und schreibt weiter Verluste.

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Am Markt kamen die Zahlen vorbörslich schlecht an. Zudem enttäuschte der Ausblick die erfolgsverwöhnten Investoren. Der Kurs knickte an der NYSE zeitweise um bis zu acht Prozent ein.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich in den drei Monaten bis Ende Juni von 770 Millionen im Vorjahr auf 1,25 Milliarden Dollar, und fiel damit minimal schwächer aus, als von Analysten im Vorfeld erwartet. Unter dem Strich verblieb ein Gewinn von 649 Millionen, nach 492 Millionen Dollar im Vorjahresvergleich, wie GE Vernova weiter mitteilte.

Das Unternehmen sitzt auf einem dicken Auftragspolster von 176 Milliarden Dollar. GE Vernovo hob daher seine Umsatzprognose für das laufende Jahr leicht an und erwartet nun Erlöse von 45,5 bis 46,5 Milliarden Dollar und damit jeweils eine Milliarde mehr als zuvor. Der freie Mittelzufluss soll 11,5 bis 12,5 Milliarden Dollar erreichen. Zuvor hatte das Management 6,5 bis 7,5 Milliarden in Aussicht gestellt. Den Ausblick für die bereinigte Ebitda-Marge bestätigte GE Vernova dagegen. Das Unternehmen hatte zuletzt Ende April seine Prognose erhöht.

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Unternehmen wie GE Vernova und Siemens Energy kommt derzeit ein sprunghafter Anstieg des Strombedarfs zugute, der durch die Rechenzentren, die KI-Anwendungen betreiben, neue Fabriken und die allgemeine Elektrifizierung verursacht wird.

Vor allem die Nachfrage nach Gas-Turbinen und Netztechnik ist hoch. Ein Wermutstropfen bildete im zweiten Quartal allerdings das Geschäft mit Windrädern: So sackte der Auftragseingang um rund 40 Prozent ab, vor allem das Geschäft mit Landturbinen entwickelte sich schwächer. Der Umsatz ging ebenfalls deutlich zurück und der operative Verlust wuchs. Für das Gesamtjahr geht GE Vernova in dem Segment von einem bereinigten Ebitda-Verlust von 400 Millionen Dollar aus. So stiegen auch die Kosten für Meeresanlagen.

/nas/mne/mis

CAMBRIDGE (dpa-AFX)

Bildquellen: T. Schneider / Shutterstock.com

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20.07.26 Siemens Energy Buy UBS AG
15.07.26 Siemens Energy Overweight JP Morgan Chase & Co.
15.07.26 Siemens Energy Buy Jefferies & Company Inc.
14.07.26 Siemens Energy Overweight JP Morgan Chase & Co.
13.07.26 Siemens Energy Buy Jefferies & Company Inc.