Brenntag: Rücksetzer als Chance
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Die Brenntag-Aktie hat das jüngst erklommene Jahreshoch nicht verteidigt. Im Rahmen des stabilen Aufwärtstrends ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Werte in diesem Artikel
Die Entwicklung am Golf hat Öl, ölnahe Produkte und diverse Chemikalien verteuert. Nach einer mehrwöchigen Verhandlungsphase sieht es aktuell nicht danach aus, als könnte schon kurzfristig ein belastbarer Frieden ausgehandelt werden. Der Chemikalienhändler Brenntag profitiert von dieser Entwicklung. Seit Juni wurde das Jahresziel für das operative EBITDA zweimal angehoben. Aktuell liegt die Messlatte bei 1.350 bis 1.450 Mio. Euro.
Indikator Nahost
Die Geschäftsentwicklung spiegelt sich im Chart wider. Vom Tief Anfang März bei gut 44 Euro ging es bis auf knapp 65 Euro im August nach oben. Die hohe Volatilität im Jahreschart zeigt, dass die Aktie auf Änderungen der geopolitischen Situation durchaus kräftig reagiert. Entscheidend ist jedoch, dass der Aufwärtstrend intakt ist.
Breiter Aufwärtstrendkanal
Die untere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals im Jahreschart verläuft vom Zwischentief im November 2025 bei rund 46 Euro über die Marke von fast 56 Euro im Juli. Auf der Oberseite zieht sich die Trendlinie über die Marke von fast 59 Euro im Februar bis zum Jahreshoch Anfang August von knapp 65 Euro. Die hohe Volatilität des Papiers innerhalb dieser Range eröffnet Trading-Chancen.
Fazit
Da sich die Aktie in einem Aufwärtstrend befindet, dürften Long-Spekulationen beim Erreichen der unteren Begrenzung des Trendkanals weniger Risiko bergen. Rücksetzer in den Bereich um 58/59 Euro könnten dann die Basis für einen technischen Einstieg sein, sollten aber stets eng abgesichert werden. Oberhalb dieser Zone, im Bereich um rund 61 Euro, besitzt das Papier eine weitere Unterstützung. Je nach Nachrichtenlage aus dem Nahen Osten könnte diese ein Abgleiten auf die untere Seite der Range zunächst verhindern.
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Erstellung am 19.08.26 um 10:35 Uhr.
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