Südzucker: Was kommt nach dem Jahreshoch?
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Die Südzucker-Aktie robbt sich langsam an das Jahreshoch heran. Das Ende der Fahnenstange muss das noch nicht sein.
Werte in diesem Artikel
Bei der Südzucker-Aktie ist nach dem steilen Zwischenspurt von Anfang August noch keine Konsolidierung in Sicht. Eine Melange aus steigenden Sprit- und Zuckerpreisen sorgt außerdem für die fundamentale Untermalung des Kursaufschwungs. Während der Krieg am Golf den Sprit verteuert, wird Zucker von der Furcht vor schwachen Ernten und des geringeren Imports aus der Ukraine angetrieben.
Turbo eingelegt
Nach einer solchen Hausse für die Südzucker-Aktie sah es Ende Juni wahrlich noch nicht aus. Vom Jahreshoch bei gut 13 Euro im März fiel die Aktie bis auf knapp 10,40 Euro im Juni. Die Formation der Bullenflagge war bereits nach unten gerissen, als es zu einer kaum für möglich gehaltenen Renaissance kam. Vor dem Hintergrund der Entwicklungen am Golf drehte die Aktie leicht oberhalb der 200-Tage-Linie und schaffte Mitte Juli den Ausbruch aus der Formation nach oben.
Trendumkehr nahezu geschafft
Bei der folgenden Konsolidierung setzte die Aktie noch einmal auf der Oberseite der Bullenflagge auf, um dann in einem äußerst dynamischen Aufwärtstrend die Marke von 12,60 Euro zu meistern und erneut das Jahreshoch anzugreifen. Beim Blick auf den Dreijahreschart zeigt sich zudem, dass bereits der Bereich ab 12,60 Euro das Potenzial für eine echte Trendumkehr bei dem Papier hat.
Fazit
Südzucker profitiert derzeit von diversen geopolitischen Entwicklungen. Neben dem Konflikt am Golf ist das außerdem der Krieg in Europa. Ständige Drohnenangriffe auf die Schwarzmeerhäfen der Ukraine beeinträchtigen den Export von Agrarrohstoffen in die EU. Flankiert wird das Dilemma von der Furcht vor schlechten Ernten bei Zuckerrüben. Gelingt dem Papier auch der Ausbruch über das Jahreshoch 2026, dürfte das nächste Ziel bei 14 bis 14,50 Euro liegen.
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Erstellung am 01.09.26 um 9:21 Uhr.
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