Pyramid: Das ist schwer zu erklären
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Die Erholungsbewegung der Pyramid-Aktie wurde abrupt beendet. Fundamental ist dafür eigentlich kein Grund ersichtlich.
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Nach einem Ausflug bis auf etwa 1,60 Euro (auf Tradegate) hat die Aktie von Pyramid aktuell einen weiteren Schwächeanfall in Richtung der unteren Begrenzung des Seitwärtskorridors der letzten Monate erlitten.
Ziele bekräftigt
Fundamental ist das nur schwer nachzuvollziehen. Ende August hat die Hauptversammlung des Unternehmens stattgefunden, auf der der Ausblick für das laufende Jahr erneut bekräftigt wurde. Das Unternehmen strebt eine Steigerung der Konzernerlöse von 74,2 Mio. Euro im letzten Jahr auf 87 bis 93 Mio. Euro an, das soll eine deutliche Verbesserung des EBITDA auf 4,2 bis 4,7 Mio. Euro ermöglichen – nach einem um Einmaleffekte bereinigten Wert von 2,0 Mio. Euro in 2025.
Auf einem guten Weg
Und obwohl hohe Preise für einige IT-Komponenten das Geschäft immer noch erschweren, kommt Pyramid auf dem Weg in Richtung der Zielwerte gut voran. Dank eines starken zweiten Quartals hat die operative Kerneinheit, die Pyramid Computer GmbH, den Umsatz in den ersten sechs Monaten um 17 Prozent auf 40,3 Mio. Euro gesteigert und dabei, nach vorläufigen Berechnungen, ein EBITDA von 1,9 Mio. Euro erwirtschaftet (davon 1,7 Mio. Euro in Q2).
Hoher Auftragseingang
Das zweite Halbjahr sollte noch stärker werden, denn der Auftragseingang der Pyramid Computer GmbH lag in den ersten sechs Monaten mit 52,0 Mio. Euro weit über dem Periodenumsatz und 61 Prozent über dem Vorjahreswert.
Aktienschwäche antizyklische Chance
Von daher ist die Aktienschwäche nicht leicht zu erklären. Möglicherweise haben einfach inzwischen entnervte Bestandsaktionäre die kleine Kurserholung zum Ausstieg genutzt. Das könnte aber ein schlechter Zeitpunkt sein, denn zumindest die geschäftliche Wende zeichnet sich gerade immer deutlicher ab. Insofern bietet sich eine antizyklische Chance für mutige Anleger.
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Erstellung am 08.09.26 um 8:46 Uhr.
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