Fuchs: Mehr Dynamik durch die Krise?
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Die Vorzugsaktie von Fuchs klettert auf ein neues Jahreshoch. Jetzt rücken zwei mögliche Szenarien in den Blickpunkt der Anleger.
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Der Konflikt am Golf spielt dem Schmierstoffhersteller Fuchs in die Karten. Zuletzt profierten die Mannheimer von Vorzieheffekten und Lieferschwierigkeiten bei Wettbewerbern. Denn die Lieferketten sind durch den Golfkrieg weiterhin kräftig angespannt, was besonders den Anbietern im Nahen Osten und in Asien Probleme bereitet. Abnehmer wiederum erhöhen aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten die Lagerbestände, um ihre Produktion zu sichern.
Zielanhebung nach Q2
Nachdem Fuchs bereits im Q2 von dieser Entwicklung spürbar profitierte und die Gewinnziele anhob, dürfte sich an diesem Szenario im dritten Quartal nicht viel geändert haben. Von einem Waffenstillstand oder gar Frieden ist die Region Nahost weit entfernt. Dementsprechend hat der Kurs der Vorzugsaktie von Fuchs wieder kräftig angezogen. Neben den fundamentalen Chancen spricht aber auch die Charttechnik für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends.
So oder so?
Technisch zeigte sich das Papier im Jahresverlauf bislang recht volatil. Nachdem die Aktie im März auf ein Jahrestief bei 32,50 Euro gefallen war, ging es bis Anfang Mai wieder bis auf gut 41 Euro nach oben. Der folgende Absacker auf gut 36 Euro bildete dann jedoch die Basis für die untere Begrenzung des unverändert intakten Aufwärtstrendkanals. Durch den starken Zwischenspurt seit Ende August ist die Aktie nun an der oberen Begrenzung des Trendkanals angekommen. Nach der dynamischen Aufwärtsbewegung der vergangenen Tage könnte es hier zu einer Kurskorrektur kommen – sofern kein Ausbruch aus dem Kanal erfolgt.
Fazit
Solange sich am Golf kein belastbarer Waffenstillstand abzeichnet, bleibt das Umfeld für Fuchs insgesamt positiv. Steigende Ölpreise gibt das Unternehmen sukzessive an Kunden weiter. Zudem sind die Abnehmer aus Furcht vor Lieferengpässen bereit, die Lagerhaltung zu erhöhen. Technisch könnte es innerhalb des Trendkanals zunächst zu Rücksetzern kommen, zumal sich die Aktie bereits im überkauften Bereich bewegt. Grundsätzlich ist der Aufwärtstrend aber intakt. Ein Ausbruch aus dem Trendkanal nach oben ist vor dem Hintergrund der Geopolitik nicht auszuschließen.
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Erstellung am 07.09.26 um 8:51 Uhr.
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