K+S: Worauf es jetzt ankommt


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K+S: Worauf es jetzt ankommt

Die Aktie von K+S hat beim Sturm auf das Jahreshoch eine Verschnaufpause eingelegt. Auch die Preise für Kalidünger sind wieder auf dem Rückzug.

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Der Anfang Juli gestartete Kursaufschwung des Düngemittelherstellers K+S wurde zuletzt immer steiler. Seit einer Woche scheint die Luft jedoch wieder entwichen. Ob das die Ruhe vor dem Sturm oder das Ende des dynamischen Aufschwungs ist, wird offensichtlich nicht mehr am Golf entschieden. Denn die Preise für Kali-Dünger haben sich spürbar beruhigt. Das hat Gründe.

Ende des perfekten Spiels?

Die Kalipreise wurden in den vergangenen Monaten noch maßgeblich von der Furcht vor einer Verknappung durch die gestörten Lieferketten infolge des Kriegs am Golf getrieben. Für zusätzlichen Zündstoff sorgten außerdem deutlich geringere Produktionsmengen aus Belarus. Das wiederum hatte gleich mehrere Gründe. Der größte Hersteller des Landes baute in der ersten Jahreshälfte seine Produktion um und war gleichzeitig von EU-Sanktionen und dem Verbot, über baltische Häfen zu exportieren, betroffen.

Belarus zurück im Markt

Mittlerweile jedoch haben Belarus und auch Russland ihre Exporte umgeleitet und beliefern vorrangig den chinesischen Markt. Die weltweit wahrgenommene Angebotslücke scheint damit geschlossen und ließ die Weltmarktpreise sinken. K+S muss nun beweisen, auch unter normalisierten Bedingungen Cashflows für die geplanten Investitionen zu generieren. Am 10. November stehen die Q3-Zahlen der Hessen auf der Agenda.

Fazit

Die britische Investmentbank Barclays hatte in der vergangenen Woche die Coverage für die Aktie von K+S mit der Bewertung „Equal Weight“ aufgenommen und ein Kursziel von 18,40 Euro genannt. Skeptisch waren die Analysten dabei besonders bezüglich der Energiekosten für K+S und des insgesamt wieder höheren Angebots auf dem Weltmarkt. Es mehren sich die Zeichen, dass die nahezu idealen Bedingungen für den heimischen Kaliproduzenten sich dem Ende neigen. Wenngleich technisch der steile Aufwärtstrend noch intakt ist, mahnen Mengen- und Preisentwicklungen jetzt doch zur Vorsicht. Eine Teilgewinnmitnahme ist sicherlich erwägenswert.

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Erstellung am 07.09.26 um 11:24 Uhr.

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