Eckert und Ziegler: Drohen einstellige Kurse?
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Eckert und Ziegler muss zur Zielerreichung in der zweiten Jahreshälfte 2026 noch richtig Gas geben. Die herausfordernde Geopolitik wirkt momentan jedoch bremsend.
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Für die Aktie des Medizintechnikunternehmens Eckert und Ziegler sieht es derzeit nicht gut aus. Das hat das Papier aber nicht exklusiv. Denn der Krieg am Golf lässt aktuell wenig Raum für Gewinner. So sind die Öllieferungen durch die Straße von Hormus nahezu zum Erliegen gekommen und die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen könnten sich einen Zugang zur Meerenge Bab al-Mandab verschaffen – und das ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt.
Steigende Kosten
Wenngleich die Berliner nicht direkt vom Ölpreis abhängig sind, so hat diese Entwicklung doch indirekte Folgen. Der Ölpreis bremst die globale Wirtschaft, was sich grundsätzlich negativ auf die Nachfrage auswirken könnte. Neben höheren Energiekosten ist Eckert und Ziegler auch von den steigenden Transport- und Logistikkosten betroffen. Denn radioaktive Komponenten und Radiopharmaka unterliegen ganz besonderen Sicherheitsauflagen.
Fragezeichen bei den Geschäftszielen
Bei Investoren könnten diese Entwicklungen nun Zweifel säen, ob das Unternehmen die Geschäftsziele für 2026 vollumfänglich erreichen wird. Denn bei Vorlage der Halbjahreszahlen offenbarte zumindest das bereinigte EBIT mit 33,3 Mio. Euro noch ein kräftiges Delta zum Jahresziel von rund 80 Mio. Euro. Im Vorjahr hatte das Unternehmen schon gut 46 Prozent der Ergebnis-Ziele eingetütet. Beim Umsatz sind von den für 2026 avisierten rund 320 Mio. Euro bislang 149,3 Mio. Euro eingefahren.
Fazit
Seit Anfang Juli ist die Aktie in einen kräftigen Abwärtssog geraten. Das passt zeitlich mit dem Beginn der neuen Eskalation am Golf zusammen. Ohne die Jahresziele in Frage zu stellen: Dass die Q3-Zahlen, die das Unternehmen am 12. November vorlegt, besonders positiv ausfallen, darf bezweifelt werden. Technisch gibt es im Dreijahreschart bei rund 12,20 Euro zwar eine Unterstützung, dennoch könnte das Papier weiter bis auf knapp 11 Euro abgleiten. Von einstelligen Kursen ist die Aktie aber noch weit entfernt.
Besser sieht es im Moment bei 2G Energy aus. Das Unternehmen profitiert stark von KI-Investitionen und die Aktie arbeitet an einem kurzfristigen Boden, der die Basis für einen neuen Kursschub darstellen könnte: http://finanzen.net/nachricht/aktien/2g-energy-bereit-fuer-den-naechsten-schub-15927183
Spannend sind darüber hinaus jetzt auch Beteiligungsgesellschaften, die an der Rally der letzten Jahre kaum partizipiert haben. Warum sich das jetzt ändern könnte, lesen sie hier: zum Artikel
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Erstellung am 11.09.26 um 9:26 Uhr.
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