Nemetschek: Auf diese Unterstützung kommt es jetzt an
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Die Aktie von Nemetschek hat den Rückwärtsgang eingelegt. Selbst optimistische Einschätzungen von Analysten können den Sturz bislang nicht auffangen.
Werte in diesem Artikel
In der vergangenen Woche hat die US-Investmentbank Goldman Sachs das Kursziel für die Aktie von Nemetschek auf 100 Euro (zuvor: 90 Euro) erhöht und das Rating „Buy“ erneuert. Am Montag folgte dann die Research-Abteilung der Deutschen Bank und hob ihrerseits das Kursziel auf 80 Euro (zuvor: 75 Euro) mit dem Rating „Buy“ an und begründete dies mit einem überzeugenden Auftritt auf einer Konferenz.
Schwacher September
Das passt zu den Ende Juli 2026 vorgelegten Q2-Zahlen des Software-Anbieters für die Planung, Bauausführung und Verwaltung von Gebäuden, aber nicht zur Kursentwicklung: Denn der Kurs der Nemetschek-Aktie ist seit Ende August auf dem Rückzug. Von 71,50 Euro ging es seitdem fast 15 Prozent abwärts. Das im Januar markierte Jahreshoch bei rund 93 Euro ist in weite Ferne gerückt und technisch sieht es aktuell eher nach weiteren Abgaben aus.
Wie weit reicht das Abwärtspotenzial?
Sogar der Sprung über die 200-Tage-Linie, der technisch ein Kaufsignal auslöste, konnte nur kurz bestätigt werden und erwies sich letztlich als eine Bullenfalle. Aufgrund der hohen Abwärtsdynamik des Papiers dürften die Unterstützungen im Bereich um 61 Euro zunächst keinen Halt bieten. Den erwarten wir aber um 58 Euro. Im April, im Mai und auch im August zeigte sich diese Marke als stabiler Anker.
Fazit
Software-Hersteller liefern gut kalkulierbare, wiederkehrende Erlöse. Wird die Software dann auch noch im Wohnungsbau genutzt, weckt das vor dem Hintergrund des Wohnraummangels durchaus Kursfantasie. Allerdings stehen kräftige Kursrückgänge mitunter im Zusammenhang mit Bewertungsfragen – und da besitzt Nemetschek bei einem Kurs von 61 Euro ein KGV von 25. Hinzu kommt, dass in den USA Spezialsoftware-Unternehmen zuletzt unter Druck standen. Technisch spricht vieles dafür, dass die Unterstützung bei 58 Euro hält. Ein Test des Jahrestiefs bei knapp 52 Euro ist jedoch nicht ganz auszuschließen.
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Erstellung am 09.09.26 um 9:08 Uhr.
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