Nemetschek: Starke Dynamik, aber auch nicht günstig
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Die Aktie von Nemetschek steht bei Analysten hoch im Kurs. Auf dem Weg zu den optimistischen Kurszielen müssen aber noch ein paar technische Hürden abgeräumt werden.
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Analysten trauen dem Software-Anbieter Nemetschek, der Lösungen für Planung, Bauausführung und Verwaltung von Gebäuden liefert, offensichtlich noch viel zu. Das Bankhaus Oddo BHF hat jüngst das Kursziel auf 98 Euro (zuvor: 96 Euro) erhöht und die Einschätzung „Outperform“ bestätigt. Zuvor hatten sich bereits die Analysten von Berenberg und Jefferies positiv zu Nemetschek geäußert.
Hohe Kursziele
Während die Kurszielanhebung von Jefferies auf 72 Euro (zuvor: 70 Euro) fast schon moderat ausfällt, ist Berenberg noch eine ganze Ecke zuversichtlicher und nennt erneut 115 Euro als Ziel. Dass beide Institute das Papier auf „Buy“ haben, ist da nur die logische Folge. Die Halbjahreszahlen 2026 dürften ebenfalls eine Rolle gespielt haben. Die zeigen eine hohe Gewinndynamik, offenbaren aber auch, dass selbst im aktuellen Aktienkurs schon viel Zukunftspotenzial eingepreist sein könnte.
Überproportionales Gewinnwachstum
In der ersten Jahreshälfte 2026 steigerte das Unternehmen den Umsatz um fast 12 Prozent auf 640,7 Mio. Euro. Das EBIT verbesserte sich sogar überproportional um über 19 Prozent auf 158,2 Mio. Euro. Das entspricht einer EBIT-Marge von 24,7 Prozent. Unterm Strich kletterte der Periodengewinn um rund 30 Prozent auf 128,1 Mio. Euro oder 1,09 Euro/Aktie. Begünstigt wurde diese Entwicklung vom Finanzergebnis, das auf fast 6 Mio. Euro (HJ 2025: minus 7,6 Mio. Euro) ins Plus drehte.
Fazit
Die Ergebniszuwächse stimmen die Analysten zuversichtlich. Das Potenzial im Wohnungsbau nach effizienten Lösungen dürfte durch den Kostendruck im Baugeschäft hoch sein und könnte vom zunehmenden Einsatz digitaler Anwendungen in Ingenieurbüros noch flankiert werden. Dieses Potenzial müssen Anleger aktuell aber noch teuer bezahlen. Auf Basis aktueller Analystenschätzungen…
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