Wacker Chemie: Abwärtsdruck ist vorerst raus


SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.


Wacker Chemie: Abwärtsdruck ist vorerst raus

Wacker Chemie wird durch den Verkauf von Siltronic-Anteilen im dritten Quartal einen erneuten Sonderertrag einfahren. Auch technisch könnte die größte Gefahr abgewendet sein.

Werte in diesem Artikel
Aktien

87.20 EUR -2.45 EUR -2.73 %

Der Verkauf weiterer Siltronic-Aktien dürfte Wacker Chemie vor wenigen Tagen einen Bruttoerlös von rund 170 Mio. Euro beschert haben. Demnach wurden 2,2 Mio. Aktien zu einem Preis von jeweils 77,25 Euro veräußert. Bereits im Mai hatte das Unternehmen seine Beteiligung reduziert und 2,1 Mio. Aktien zu einem Stückpreis von 89,35 Euro an institutionelle Investoren umplatziert. Der Bruttoerlös hieraus lag seinerzeit bei knapp 188 Mio. Euro.

Verbesserte Technik

Sondererträge sind gut, operative Gewinne sind besser: Hier muss Wacker noch beweisen, dass neben dem Gewinn aus der Reduktion des Siltronic-Anteils (aktuell: rd. 15 Prozent) und der Sonderkonjunktur durch den Krieg am Golf wieder stetige Gewinnsteigerungen möglich sind. Technisch hat sich die Lage für die Aktie verbessert: Aus dem abwärts gerichteten Trendkanal ist mittlerweile eine Seitwärtsbewegung geworden.

Seitwärts statt abwärts

Auf der Unterseite des Seitwärtskanals verläuft bei rund 85 Euro die Unterstützungslinie, die bereits mehrfach getestet wurde. Aktuell gesellt sich leicht oberhalb von 85 Euro auch noch die 200-Tage-Linie als Rettungsanker hinzu. Auf der Oberseite verläuft die Widerstandslinie bei rund 96 Euro. Durch diese seit Mitte Juli bestehende Konstellation ist die Gefahr, unter die Unterstützung zu rutschen, zwar nicht gebannt, der tendenzielle Abwärtsdruck ist aber erst einmal raus.

Fazit

Das Chartbild der Wacker-Aktie hat sich deutlich verbessert. Das Papier bewegt sich in einer Spanne zwischen 85 und 96 Euro. Aktuell fehlt es an Impulsen, um nach oben auszubrechen. Für ein weiteres Abrutschen nach unten fehlen ebenso die Argumente. Daher könnte es je nach Nachrichtenlage zu einer volatilen Seitwärtsbewegung innerhalb dieser Spanne kommen. Aus Trading-Gesichtspunkten dürfte der Bereich um 85/86 Euro ein geeignetes Einstiegsniveau darstellen. An der Oberseite bei 95/96 Euro wäre das Papier dann technisch ein Verkauf.

Während Wacker Chemie mit Siltronic-Aktien bereits Kasse macht, wartet DEWB noch auf den entscheidenden Exit. Das Management hat sich dafür inzwischen einen klaren Zeitrahmen gesetzt: zum Artikel

Charttechnisch deutlich freundlicher sieht es bei 2G Energy, die die Konsolidierung bereits hinter sich gelassen hat. Ausgelöst hat den Ausbruch eine Meldung, die für Begeisterung sorgt und weit über das laufende Jahr hinausreicht: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.435 Prozent oder 14,0 Prozent p.a. (Stand: 19.09.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

Erstellung am 24.09.26 um 15:22 Uhr.

Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel

SmartCaps-Newsletter – Investieren in Small & Mid Caps

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.