K+S: Trumps Kali-Deal bringt die Preise ins Wanken


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K+S: Trumps Kali-Deal bringt die Preise ins Wanken

Nach rund sechs Monaten nahezu idealer Bedingungen am Kalimarkt mehren sich bei K+S die Anzeichen für einen Umschwung. Ausgerechnet aus Washington kommt dabei ein Signal, das die Karten am Weltmarkt neu mischen dürfte.

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Wenn es Brei regnet, muss man den Löffel raushalten. Ob es dem Düngemittelhersteller K+S gelungen ist, auch im noch nicht ganz beendeten dritten Quartal von den nahezu idealen Bedingungen im Kali-Umfeld zu profitieren, erfahren Anleger am 10. November. Dann legt K+S die Q3-Zahlen vor. Nimmt man das positive Umfeld für die Düngemittelhersteller seit nunmehr rund sechs Monaten als Maßstab, sollten diese zumindest nicht schlecht ausfallen.

Belaruskali wieder im Spiel

Denn bis vor Kurzem waren die Kalipreise noch maßgeblich von der Furcht vor einer Verknappung durch den Krieg am Golf getrieben. Die Auseinandersetzung stört die globalen Lieferketten zwar noch immer empfindlich, an der Verfügbarkeit von Kali auf dem Weltmarkt hat sich jetzt jedoch etwas verändert. Denn seit Anfang der zweiten Jahreshälfte 2026 produziert Belaruskali, der größte Kalihersteller aus Belarus, nach den Produktionseinschränkungen der ersten sechs Monate wieder auf Hochtouren.

Trump gegen die EU

Und an dieser Stelle kommt US-Präsident Trump ins Spiel. Der hat nämlich angekündigt, mit Belarus – einem der drei größten Kaliproduzenten weltweit – einen Liefervertrag für Kali abzuschließen. Damit nicht genug: Er will das Kali zu günstigeren Preisen beziehen, als es ihm das Nachbarland Kanada derzeit liefern kann. Allein diese Aussagen dürften schon für eine gewisse Abwärtsdynamik bei den Weltmarktpreisen sorgen. Doch auch aus einem anderen Grund ist der Deal pikant. Noch immer sanktioniert die EU die Kali-Importe aus Belarus und hat den Weißrussen die Verschiffung über baltische Häfen untersagt.

Fazit

Wir hatten bereits Anfang September an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass sich das Angebot auf dem Weltmarkt durch die steigenden Exportmengen aus Belarus wieder zügig erhöhen und die Bedingungen für K+S verschlechtern könnte. Spätestens dann, wenn der Deal von Trump tatsächlich umgesetzt wird, dürfte dies nochmals die Kalipreise negativ beeinflussen. Was das für K+S genau bedeutet, erfahren Anleger erst bei Vorlage der Q3-Zahlen. Technisch besitzt das Papier zwar bei 16 Euro eine Unterstützung, mit einem erneuten Angriff auf das Jahreshoch ist kurzfristig jedoch nicht zu rechnen.

Während K+S den Angriff auf das Jahreshoch vorerst abgeblasen hat, arbeitet sich clearvise gerade erst aus dem Tief heraus. Gemessen an der Substanz erscheint uns der Weg nach oben dabei noch längst nicht ausgeschöpft. zum Artikel

Wie stark externer Rückenwind über die Zielerreichung entscheidet, zeigt sich nicht nur bei K+S, sondern auch bei LAIQON. Der Vermögensverwalter setzt dabei zusätzlich auf einen Hebel, den er selbst steuern kann. zum Artikel

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Erstellung am 23.09.26 um 09:10 Uhr.

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