M1 Kliniken: Viel Rückenwind für die Aktie
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Das Beauty-Geschäft der M1 Kliniken wächst zweistellig und hochprofitabel. Trotz der jüngsten Kursgewinne bietet die Aktie daher noch reichlich Luft nach oben.
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Ein wenig erschreckend lesen sich zumindest auf den ersten Blick die gestern veröffentlichten Halbjahreszahlen der M1 Kliniken. Der Konzernumsatz knickte um 58,3 Prozent auf 76,6 Mio. Euro ein und das EBIT sackte um 13,3 Prozent auf 15,6 Mio. Euro ab. Diese Kennzahlen täuschen aber völlig, denn hinter dem Einbruch steckt lediglich die Entkonsolidierung der Großhandelstochter Haemato Pharm, die zum 31. Januar 2026 an die Phoenix Group verkauft wurde.
Starkes Beauty-Geschäft
Das fortgeführte und nunmehr alleinige Kerngeschäft von M1, der Betrieb von Fachzentren für ästhetische und plastische Medizin, zeigt indes ein ganz anderes Bild. Hier konnten die Düsseldorfer im ersten Halbjahr 2026 ihren Umsatz zweistellig um 11 Prozent auf 56,9 Mio. Euro steigern und das EBIT deutlich überproportional um fast 24 Prozent auf 18,6 Mio. Euro verbessern. Isoliert betrachtet gab es dabei im zweiten Quartal mit einem Umsatzwachstum von gut 16 Prozent sogar noch eine Wachstumsbeschleunigung.
Optimistischer Ausblick
Entsprechend optimistisch gibt sich der Vorstand weiterhin für das Gesamtjahr, für das ein „signifikantes Wachstum“ erwartet wird, auch wenn - wie leider bei M1 üblich - keine konkreten Zahlen genannt werden. Einigermaßen konkret und sogar noch zuversichtlicher fällt allerdings die mittelfristige Prognose aus. So bekräftigte das Management seine Zielmarke, vor allem durch die anhaltende internationale Expansion bis 2029 mit dem Beauty-Geschäft einen Umsatz von 200 bis 300 Mio. Euro bei einer EBIT-Marge von mindestens 20 Prozent zu erwirtschaften. Letzteres wirkt inzwischen schon konservativ, nachdem die Marge im ersten Halbjahr 2026 bereits bei über 32 Prozent lag.
Deutliches Kurspotenzial
Viel Rückenwind also für die Aktie, die infolge einer Analystenempfehlung zuletzt deutlich zulegen konnte. Verglichen mit dem Kursziel besagter Empfehlung, das von 26,50 auf 30 Euro angehoben wurde, ergibt sich aber immer noch ein Potenzial von fast 50 Prozent. Das erscheint angesichts der Wachstumsperspektiven durchaus nachvollziehbar, zumal das KGV der Aktie für 2026 weiterhin bei unter 14 liegen dürfte.
Ebenfalls Auftrieb verspürte zuletzt die Aktie von Pyrum, die auf ein neues Jahreshoch gestiegen ist. Warum das so ist, lesen sie hier: zum Artikel
Die Aktie von 2G Energy arbeitet hingegen an einem kurzfristigen Boden, der die Basis für einen neuen Kursschub darstellen könnte: http://finanzen.net/nachricht/aktien/2g-energy-bereit-fuer-den-naechsten-schub-15927183
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Erstellung am 10.09.26 um 12:19 Uhr.
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