GFT: Prognoseanhebung liegt in der Luft
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Ein hohes Auftragsvolumen und ein prestigeträchtiger Großauftrag lassen die Jahresprognose von GFT zunehmend konservativ erscheinen. Die Bewertung der Aktie bietet noch Luft nach oben.
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Mit einem Paukenschlag hat sich Ende letzter Woche die GFT Technologies zu Wort gemeldet. Wie der Softwarespezialist am Donnerstag mitgeteilt hat, ist er von keinem geringeren als der Deutschen Bank zum Transformations- und Systemintegrationspartner für die Einführung eines neuen Kernbankensystems ausgewählt worden.
Hohes Auftragsvolumen unterstellbar
Zwar wurden keine Angaben zum Auftragsvolumen gemacht, es darf angesichts der schieren Größe des Kunden aber getrost davon ausgegangen werden, dass der Auftrag nicht nur eine hohe Strahlkraft hat - schließlich bedürfen viele Kernbankensysteme von Großbanken derzeit einer Erneuerung -, sondern auch vom Volumen her eine hohe Bedeutung für GFT hat.
Jahresprognose konservativ
Insofern mutet die Jahresprognose des Managements, die für 2026 ein Umsatz- und EBIT-Wachstum von rund 5 Prozent vorsieht, inzwischen konservativ an. Schon im ersten Halbjahr konnten die Stuttgarter ihren Umsatz um 5 Prozent auf 462,6 Mio. Euro und das bereinigte EBIT um 8 Prozent auf 32,6 Mio. Euro steigern. Und getrieben von der zunehmenden Nachfrage nach der KI-Plattform von GFT signalisiert der Auftragsbestand mit einem kräftigen Plus von 18 Prozent eher noch eine Wachstumsbeschleunigung im zweiten Halbjahr.
Bewertung lässt Spielraum
Demgegenüber erscheint die Aktie weiterhin günstig bewertet. Selbst nach dem jüngsten Freudensprung, den besagter Großauftrag ausgelöst hat, liegt das KGV KGV für 2026 auf Basis der aktuellen Planzahlen bei lediglich 15. Umso mehr Potenzial würde sich eröffnen, sollte es zu einer Prognoseanhebung kommen, die nunmehr in der Luft liegt. Die GFT-Aktie bleibt damit gewissermaßen einer der spannendsten Value-Picks im deutschen IT-Sektor.
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Erstellung am 31.08.26 um 10:40 Uhr.
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