Ceotronics: Die Auftragsbücher sind prall gefüllt
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Ceotronics startet mit prall gefüllten Auftragsbüchern ins neue Geschäftsjahr. Die Rückkehr zu stärkerem Wachstum erscheint damit gut abgesichert und eröffnet neues Kurspotenzial.
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Ein gemischtes Bild liefert der gestern vorgelegte Bericht von Ceotronics für das Ende Mai abgeschlossene Geschäftsjahr 2025/26. Enttäuschend mutet zunächst die Entwicklung an der Top-Line an. So konnte der Spezialist für missionskritische Kommunikationssysteme seine Umsätze lediglich um 1 Prozent auf 56,3 Mio. Euro steigern - was allerding eine temporäre Verschnaufpause bleiben dürfte.
Überproportionaler Gewinnanstieg
Deutlich stärker ging es beim Ergebnis voran: Das EBIT verbesserte sich um 5 Prozent auf 8,2 Mio. Euro, womit die EBIT-Marge leicht von 14,0 auf 14,5 Prozent zulegte. Unter dem Strich verdiente Ceotronics mit 5,6 Mio. Euro sogar 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit wurde auch die Vorstandsprognose übertroffen, die einen Nettogewinn von 5,3 Mio. Euro angepeilt hatte.
Rekordhoher Auftragseingang
Noch spannender als der Blick in den Rückspiegel ist jedoch die Entwicklung der Auftragslage. Der Auftragseingang schoss um 64 Prozent auf den Rekordwert von 73,8 Mio. Euro nach oben, das entspricht einer satten Book-to-Bill-Ratio von 1,3. Per Ende Mai standen Aufträge von über 77,6 Mio. Euro in den Büchern – ebenfalls ein neuer Rekord und deutlich mehr als ein kompletter Jahresumsatz.
Wachstumsbeschleunigung absehbar
Entsprechend zuversichtlich geht das Management in das neue Geschäftsjahr. Der Umsatz soll wieder deutlich kräftiger, um gut 8 Prozent auf rund 61 Mio. Euro zulegen, während beim Nettogewinn ein Zuwachs von knapp 11 Prozent auf 6,2 Mio. Euro in Aussicht gestellt wird. Angesichts des hohen Auftragsbestands und der Tatsache, dass die Wiederaufrüstung der „westlichen Welt“ gerade erst begonnen hat, erscheint diese Prognose gut unterlegt, wenn nicht konservativ.
Fazit
Nach dem Übergangsjahr 2025/26 stehen die Chancen gut, dass Ceotronics schon im laufenden Geschäftsjahr wieder auf einen dynamischeren Wachstumspfad einschwenkt. Demgegenüber lässt die Aktie mit einem KGV für 2026/27 von unter 14 weiterhin viel Luft nach oben.
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Erstellung am 08.09.26 um 10:10 Uhr.
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