Puma: Das Kursziel sinkt, der Turnaround wackelt


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Puma: Das Kursziel sinkt, der Turnaround wackelt

Die Puma-Aktie ist nach dem Absturz von Ende Juli auf Bodensuche. Auf Signale aus der Branche sollten Anleger nicht hoffen, eher auf Entwicklungen im Unternehmen.

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Nach dem Zwischenhoch zur Fußball-Weltmeisterschaft im Juni und Juli ist beim Sportartikelhersteller Puma wieder der Alltag eingekehrt. Vom Sommerhoch bei 30 Euro kam das Papier zuletzt um über 25 Prozent zurück. Dass die Wildkatze damit in guter Gesellschaft ist, tröstet Anleger nur wenig. Auch Adidas, Nike, JD Sports, Dick's Sporting Goods und Lululemon Athletica – Auswahl nicht abschließend – gehören momentan nicht zu den Favoriten der Börsianer.

Analysten senken den Daumen

Der Krieg am Golf hat die Inflation angetrieben und damit maßgeblichen Anteil an der schlechten Stimmung bei Konsum-Aktien. Denn der Kundschaft sitzt das Geld nicht mehr so locker, wenn für die tägliche Lebenshaltung immer mehr zu zahlen ist. Der Druck über die Inflation trifft außerdem auf ein strukturell niedriges Branchenwachstum. Die Analysten der Bank of America bewerten das ebenso und senkten in der vergangenen Woche das Kursziel für die Puma-Aktie auf 21 Euro (zuvor: 26 Euro). Die Einschätzung lautet unverändert „Underperform“.

Puma-Führungskräfte treffen sich

Wenngleich Wettbewerber Adidas am 23. September zum Investorentag lädt, ist mit positiven Nachrichten aus der Branche eher nicht zu rechnen. Interessant könnte es hingegen bei Puma selbst werden. Im Update der Bank of America wird auf eine informelle Führungskräftesitzung in dieser Woche hingewiesen. Nachdem vor knapp zwei Wochen bekannt wurde, dass CCO Matthias Bäumer aus persönlichen Gründen am 30. September von seinem Vorstandsposten zurücktreten wird, dürfte dieses Treffen zumindest intern nicht unwichtig sein.

Fazit

Die Branche leidet und Puma bildet da keine Ausnahme. Ob aus dem Führungskräftetreffen in dieser Woche bereits spruchreife Kapitalmarktinformationen erwachsen, ist eher fraglich. Anleger sollten sich aber den 30. Oktober vormerken. Dann nämlich legt Puma die Q3-Zahlen vor. Investoren werden die Aussagen dann daraufhin überprüfen, ob der Turnaround für 2027 noch realistisch erscheint. Zuletzt sorgten Quartalszahlen bei Puma für ordentlich Volatilität: in beide Richtungen. Technisch besitzt die Aktie im Bereich um 21/22 Euro zwar eine Unterstützung, Neuengagements drängen sich dennoch derzeit nicht auf.

Bei Puma müssen Anleger auf einen Auftrieb von außen hoffen, bei Pyrum kommt er aus dem Unternehmen selbst. Seit Anfang August läuft die Aktie in die andere Richtung, und das nicht ohne Grund. zum Artikel

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Erstellung am 21.09.26 um 9:17 Uhr.

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