Hornbach: Mehr als nur ein gutes Quartal


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Hornbach: Mehr als nur ein gutes Quartal

Hornbach wächst deutlich stärker, als es die vorsichtige Jahresprognose vermuten lässt. Hält der Trend an, verfügt die günstige Aktie über erhebliches Potenzial.

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Bei Hornbach läuft es derzeit besser, als es die vorsichtige Jahresprognose vermuten lässt. Im zweiten Quartal 2026/27 steigerte die Baumarktholding ihren Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 7,3 Prozent auf 1,81 Mrd. Euro. Das bereinigte EBIT legte sogar um 12,8 Prozent auf 124,6 Mio. Euro zu. Dabei half allerdings auch ein positiver Kalendereffekt von rechnerisch 1,3 zusätzlichen Verkaufstagen.

Starkes Halbjahr

Auf Halbjahressicht erhöhte sich der Umsatz damit um 6,0 Prozent auf 3,82 Mrd. Euro und das bereinigte EBIT um 4,9 Prozent auf 285,6 Mio. Euro. Dennoch hält der Vorstand vorerst an seiner vorsichtigen Prognose fest. Für das Gesamtjahr wird weiterhin mit einem Umsatz auf oder leicht über dem Vorjahresniveau von 6,43 Mrd. Euro gerechnet. Das bereinigte EBIT soll ungefähr die im Vorjahr erzielten 264,7 Mio. Euro erreichen. Nach dem starken ersten Halbjahr ergibt sich damit deutlich Spielraum nach oben.

Expansion sorgt für Fantasie

Zumal Hornbach auch strukturell weiter expandiert. Nach der Insolvenz von Hellweg übernehmen die Pfälzer sechs Standorte in Deutschland, die im Frühjahr 2027 eröffnet werden sollen. Zusammen mit weiteren Neueröffnungen in Europa soll sich die Zahl der Filialen von aktuell 178 schon in den nächsten Jahren der Marke von 200 Megastores nähern.

Äußerst günstige Bewertung

Demgegenüber erscheint die Bewertung der Aktie weiterhin äußerst günstig. Bei einem Kurs von rund 85 Euro und einem für 2026/27 erwarteten Gewinn von gut 9 Euro je Aktie kommt Hornbach lediglich auf ein KGV von etwa 9 und preist damit kaum noch Wachstum ein. Sollte zu der anhaltenden Filialexpansion noch eine – allseits erwartete – Belebung der Baukonjunktur hinzukommen, besteht eine hohe Chance, dass die konservative Prognose deutlich übertroffen und erhebliches Aufwärtspotenzial für die Aktie freigesetzt wird.

Hornbach wächst über neue Standorte, clearvise holt dagegen mehr aus dem bestehenden Portfolio heraus. Der neue CEO hat dafür jetzt einen ersten konkreten Hebel gezogen: zum Artikel

Ähnlich wie Hornbach auf die Baukonjunktur hofft auch LAIQON auf Rückenwind, in diesem Fall von den Kapitalmärkten. Die eigenen Hausaufgaben erledigt der Vermögensverwalter derweil mit einer neuen Offensive: zum Artikel

 

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Erstellung am 23.09.26 um 10:54 Uhr.

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