Wacker Chemie: Mittelfristiger Ausblick bleibt vage
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Wacker Chemie senkt die Langfristziele für den Umsatz und die operative Gewinnmarge. Der Kursrückgang hält sich in Grenzen: Analysten hatten im Vorfeld mit diesem Schritt gerechnet.
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Die im Vorfeld des Kapitalmarkttags von Wacker Chemie in London aufgekeimten Befürchtungen, dass das Unternehmen die Mittelfristziele bis 2030 einkassieren könnte, sind eingetroffen. Analysten der US-Investment Bank J.P. Morgan hatten diese zu Wochenbeginn im Rahmen einer Studie bereits angezweifelt und in der Folge unverändert das Votum „Underweight“ für die Wacker-Aktie vergeben.
Kein Zeitfenster für neue Ziele
Vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen Lage hat CEO Christian Hartel das Umsatzziel von rund 10 Milliarden Euro im Jahr 2030 einkassiert Ein neues Erlösziel wurde nicht genannt. Bei der operativen Marge (Ebitda) wiederum soll nun ein Wert von etwa 15 Prozent erreicht werden, ohne dabei ein Zeitfenster zu nennen. Zuvor war das Unternehmen noch von 20 Prozent im Jahr 2030 ausgegangen. In Summe soll das Geschäft von Wacker aber stärker als das globale Wirtschaftswachstum zulegen.
Sparprogramm funktioniert offensichtlich
Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) will der Wacker-Boss künftig auf mehr als 10 Prozent steigern. Dazu soll das vor knapp einem Jahr gestartet Sparprogramm beitragen. 2026 dürfte es sich nach unserer Einschätzung um rund 200 Mio. Euro handeln, ab 2028 sollen laut dem Unternehmen dann jährliche Kosteneinsparungen von mehr als 300 Mio. Euro möglich sein.
Fazit
Kurzfristig bleiben die Analysten von Jefferies optimistisch und schätzen, dass…
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