BSW-Chef: 'Gegen Abzocke an der Zapfsäule vorgehen'
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BERLIN (dpa-AFX) - Der Iran-Krieg könnte nach Einschätzung von BSW-Chef Fabio De Masi wegen steigender Öl- und Spritpreise drastische Folgen für Deutschland haben. "Der Krieg droht, ein ökonomischer Genickbruch für Wirtschaft und Verbraucher zu werden", sagte der Vorsitzende des Bündnisses Sahra Wagenknecht.
Er erneuerte die BSW-Forderung, wieder russisches Öl in der brandenburgischen Raffinerie Schwedt zu verarbeiten. Nötig seien zudem strenge Preiskontrollen und die Abschöpfung von Übergewinnen. "Die Wirtschaftsministerin muss gegen Abzocke an der Zapfsäule vorgehen", sagte De Masi.
Nach der Eskalation im Nahen Osten waren die Preise an deutschen Tankstellen gestiegen. Allerdings fiel der Ausschlag nach Zahlen des ADAC zunächst vergleichsweise gering aus. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags kostete ein Liter Super E10 1,6 Cent mehr als am Freitag. Diesel verteuerte sich um 1,3 Cent./vsr/DP/stw
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