Corona-Krise

EZB will Banken wohl länger höhere Verschuldungsquote erlauben


EZB will Banken wohl länger höhere Verschuldungsquote erlauben

Die Europäische Zentralbank (EZB) will laut Insidern den Geschäftsbanken in der Corona-Krise weiter unter die Arme greifen.

Eine bereits im vergangenen Jahr eingeführte Ausnahmeregelung bei der Verschuldungsquote soll um weitere neun Monate verlängert werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch und berief sich auf namentlich nicht genannte Kreise. Die Verlängerung müsse noch vom EZB-Rat beschlossen werden, hieß es.

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Die Krisen-Regelung würde ohne eine Verlängerung Ende Juni auslaufen. Mit der Verlängerung soll es den Banken bis zum März kommenden Jahres erlaubt werden, bei der Berechnung der Verschuldungsquote bestimmte Vermögenswerte wie Einlagen bei der Zentralbank auszunehmen. Das ermöglicht ihnen eine höhere Quote.

Mit Hilfe der Maßnahme können Banken ihre Finanzreserven stärker für neue Geschäfte einzusetzen. Auf Anfrage von Bloomberg wollte ein Sprecher der EZB die Meldung nicht kommentieren. Die EZB beaufsichtigt seit November 2014 die größten Banken und Bankengruppen im Euroraum.

/jkr/jha/

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Zerbor / Shutterstock.com

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