Corona-Krise macht auch Dr. Oetker Sorgen
Werte in diesem Artikel
BIELEFELD (dpa-AFX) - Die Corona-Pandemie macht auch Dr. Oetker Sorgen. "Die zu erwartenden erheblichen konjunkturellen Auswirkungen der Corona-Krise werden auch uns als Hersteller von Nahrungsmitteln treffen", sagte am Freitag der Vorsitzende der Dr. Oetker-Geschäftsführung, Albert Christmann. Bereits Mitte März sei durch die coronabedingten Schließungen in der Gastronomie das Großverbraucher-Geschäft eingebrochen. Andere Sortimente, wie das Dekor-Geschäft, verzeichneten ebenfalls Einbußen. Umsatzzuwächse im Pizza- und Nahrungsmittelgeschäft für den häuslichen Konsum in den vergangenen Wochen seien dagegen zumindest teilweise auf Bevorratung zurückzuführen.
Die Ungewissheit über den weiteren Verlauf der Pandemie mache es aktuell sehr schwer, eine belastbare Prognose für den Verlauf des Geschäftsjahres zu geben, sagte Christmann. Doch habe Dr. Oetker im Nahrungsmittelbereich schon frühzeitig umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um Umsatzausfälle so gut wie möglich auszugleichen. Der Konzern sei deshalb zuversichtlich, gestärkt aus der Krise hervorzugehen.
Das florierende Geschäft mit Fertigpizzen und Tiefkühltorten in Deutschland und Zukäufe im Ausland bescherten den Nahrungsmittelunternehmen von Dr. Oetker im vergangenen Jahr noch einen kräftigen Wachstumsschub. Insgesamt steigerte das Bielefelder Familienunternehmen seinen Umsatz um 12,3 Prozent auf rund 3,4 Milliarden Euro. Auch organisch - also ohne Zukäufe und Wechselkurseffekte - wuchs das Unternehmen noch um 4,5 Prozent. In insgesamt stagnierenden Märkten habe Dr. Oetker damit erneut seinen Marktanteil gesteigert, betonte Christmann./rea/DP/men
Ausgewählte Hebelprodukte auf Südzucker
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Südzucker
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen