Erholung stockt am Mittwoch: Wieso der DAX Verluste hinnehmen musste
Der DAX konnte zur Wochenmitte nicht an seinen Erholungsversuch vom Vortag anknüpfen. Die 25.000-Punkte-Marke blieb im Blick.
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Der DAX stieg mit einem Abschlag von 0,66 Prozent bei 25.280,67 Punkten in die Mittwochssitzung ein und blieb dann im Sinkflug. Schlussendlich verlor er 1,35 Prozent auf 25.104,36 Zähler.
DAX-Erholung stockt - Berichtssaison und Ölpreise belasten
Nach drei Börsentagen mit Gewinnen in Folge nahm die Erholung am deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte eine Auszeit.
Angesichts der kurz bevorstehenden Saison der Quartalsbilanzen großer US-Konzerne hielten sich Investoren zurück. Dazu trug auch ein wieder steigender Ölpreis und die trotz einer jüngsten Entspannung noch immer hohen Renditen an den Anleihemärkten, insbesondere französischer Staatspapiere.
Geraten deutsche Aktien ins Hintertreffen?
In den USA sieht es am Aktienmarkt etwas anders aus, dort hatten am Vortag der marktbreite S&P 500 sowie der von Techwerten dominierte NASDAQ 100 Höchststände erreicht.
"Obwohl die saisonalen Ampeln bis Jahresende grün aufleuchten, fällt es Anlegern schwer, bei deutschen Aktien beherzt zuzugreifen", kommentierte Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. "Während die Wall Street neue Rekorde feiert, fremdeln Anleger in Deutschland mit dem Begriff der Jahresendrally - zu sehr nagen Euroabwertung und politische Sorgen an ihrer Zuversicht."
Diese Unternehmen stehen in dieser Woche im Fokus
Einen weiteren wichtigen Termin für Anleger gibt es am Donnerstag: Der weltgrößte Halbleiter-Auftragsfertiger Taiwan Semiconductor Manufacturing veröffentlicht seine Umsatzzahlen für die ersten neun Monate des Jahres.
Beim Kapitalmarkttag der angeschlagenen VW-Sportwagentochter Porsche standen am Mittwoch hingegen andere Themen im Mittelpunkt.
Letzte DAX-Rekorde
Am 28. August hatte der DAX sein letztes Allzeithoch auf Intraday-Basis bei 26.618,74 Punkten erreicht. Am selben Tag erreichte er einen Rekord auf Schlussbasis bei 26.569,99 Zählern.
Claudia Stephan, Melanie Schürmann, Alexandra Hesse, Martina Köhler, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires
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