DAX mit Rückschlag zum Oktoberstart: 25.000er-Marke zeitweise nach unten durchbrochen
Schwacher Start in den Oktober: Der DAX tendiert im Minus. Auch die runde Marke von 25.000 Punkten rückt wieder in den Fokus. Druck kommt vor allem vom US-Anleihemarkt.
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Zum Handelsstart ging es für den DAX 0,56 Prozent auf 25.058,08 Punkte nach unten. Im Anschluss unterschreitet der Leitindex zeitweise die psychologisch wichtige 25.000er-Marke. Von seinem Tagestief kann er sich inzwischen leicht erholen.
Vorgaben nach Micron-Bilanz uneindeutig
Die Vorgaben wirken erst einmal schwach, da die New Yorker Börsen am Mittwoch nach dem XETRA-Schluss an Boden verloren hatten und sich die US-Futures über Nacht nur teilweise erholt haben. Tech-Werte bleiben international im Fokus wegen des Chipkonzerns Micron, der nach US-Börsenschluss einen starken Ausblick abgab, aber auch vor steigenden Kosten warnte. Die Reaktion bei Micron selbst blieb zwar erst einmal mau, doch die technologielastigen Börsen in Japan und Südkorea schafften es am Donnerstag ins Plus.
Anleiherenditen als Zünglein an der Waage
Für Marktbeobachter Jochen Stanzl von der Consorsbank sind aktuell nach wie vor die Anleiherenditen der wichtigste Taktgeber am deutschen Aktienmarkt. "Mit jeder neuen Verkaufswelle am Anleihemarkt wächst der Druck auf den DAX", schrieb er. Hohe Inflationszahlen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern hatten am Mittwoch für Verluste im DAX gesorgt. Den Monat September beendete der Leitindex schließlich mit einem insgesamt vierprozentigen Verlust und war dabei tags zuvor auch noch unter die für den mittel- bis langfristigen Trend wichtige 100-Tage-Linie gesackt.
Letzte DAX-Rekorde
Am 28. August hatte der DAX sein letztes Allzeithoch auf Intraday-Basis bei 26.618,74 Punkten erreicht. Am selben Tag erreichte er einen Rekord auf Schlussbasis bei 26.569,99 Zählern.
Alexandra Hesse, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires
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