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Tech-Schwäche und Iran-Eskalation: DAX grenzt Verluste nach US-Inflationsdaten letztlich ein


Tech-Schwäche und Iran-Eskalation: DAX grenzt Verluste nach US-Inflationsdaten letztlich ein

Angesichts wieder zunehmender Spannungen im Iran-Krieg hat der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte den Rückwärtsgang eingelegt.

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Zum Start in den Mittwochhandel verbuchte der DAX moderate Aufschläge. Nachdem er sich zunächst behauptete, fiel er auf negatives Terrain. Am Nachmittag hat er seine Verluste nach Inflationsdaten aus den USA etwas verringert. Zuvor waren die Kurse von aufgeflammten Sorgen um eine Eskalation des Iran-Kriegs tiefer ins Minus gezogen worden. Schließlich verabschiedete er sich 0,97 Prozent tiefer bei 24.195,31 Punkten in den Feierabend.

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KI-Bewertungen werden hinterfragt

Wie die Commerzbank am Morgen schrieb, wurden am Vorabend in New York vor mehreren Mega-Börsengängen weiterhin die Bewertungen von KI-Profiteuren hinterfragt. Dies zeigte sich dann auch in Asien mit erneuten Kursverlusten, die von Japan über Taiwan bis Südkorea reichten.

Eskalation im Iran-Krieg

Unsicherheit brachte auch, dass sich die USA und der Iran trotz Waffenruhe und laufenden Verhandlungen über ein Kriegsende erneut gegenseitig angegriffen haben. Als Reaktion auf den Abschuss eines US-Militärhubschraubers bombardierte das US-Militär im Iran Luftabwehranlagen, Bodenkontrollstationen und Radaranlagen im Bereich der Straße von Hormus. Teheran griff daraufhin laut iranischen Medien US-Stützpunkte in der Golfregion und in Jordanien an. Kuwaits Luftabwehr war laut Armeeangaben im Einsatz. Auch in Bahrain schrillten wieder Sirenen.

Aus Sicht von US-Präsident Donald Trump hat der Iran zu lange gebraucht, um ein Abkommen auszuhandeln. Jetzt müsse das Land "den Preis dafür zahlen", erklärte er. Der Ölpreis als Gradmesser für geopolitische Spannungen zog an.

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Alle Augen auf US-Inflation - wird die Fed reagieren?

Die US-Verbraucherpreise stiegen im Mai wie erwartet um 4,2 Prozent. Damit legte die Inflation den zweiten Monat in Folge deutlich zu und stieg weiter über das von der US-Notenbank Fed angestrebte Ziel von zwei Prozent. Mit dem Preissprung liegt die Inflation in der größten Volkswirtschaft erstmals seit dem Frühjahr 2023 über der Marke von vier Prozent.

DAX-Rekord zuletzt im Januar

Der Abstand zum Rekordniveau wird für den deutschen Aktienmarkt derzeit nicht kleiner. Am 13. Januar hatte der DAX bei 25.507,79 Punkten ein Allzeithoch markiert. Letztlich war er an diesem Tag bei 25.420,66 Zählern aus dem Handel gegangen, was zudem einen Rekord auf Schlusskursbasis bedeutete.

Martina Köhler, Alexandra Hesse, Julia Walter, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires

Bildquellen: thodonal88 / Shutterstock.com, Aleksandra Gigowska / Shutterstock.com

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