Defensive Werte vorne

Daimler, Continental & Co.: Risikoscheue Anleger meiden Autowerte


Daimler, Continental & Co.: Risikoscheue Anleger meiden Autowerte

Im von Inflationssorgen belasteten sehr schwachen DAX haben die Anleger am Donnerstag um die besonders konjunkturabhängigen Zykliker aus dem Automobilsektor einen besonders großen Bogen gemacht.

Werte in diesem Artikel
Aktien

61.24 EUR -1.96 EUR -3.10 %

38.53 EUR -1.09 EUR -2.75 %

44.22 EUR -2.04 EUR -4.42 %

316.10 EUR -3.70 EUR -1.16 %

77.10 EUR -3.20 EUR -3.99 %

Indizes

25,304.06 EUR -412.65 EUR -1.6 %

Anleger zeigten sich risikoscheu.

Besser schnitten daher defensivere Papiere wie Fresenius Medical Care und Merck aus der Medizinbranche oder die Versorger RWE und E.ON ab. Diese verbuchten nur moderate Abschläge, wie auch Henkel und Deutsche Wohnen. FMC war der einzige Gewinner im DAX mit 0,4 Prozent.

Werbung

Vor allem am US-Aktienmarkt fürchten die Anleger, dass der Preisdruck die Erholung der größten Volkswirtschaft der Welt im Keim ersticken könnte. Diese Sorgen machten am Donnerstag auch an den europäischen Handelsplätzen nicht halt, besonders die Autowerte gerieten unter Druck.

Marktexperte Andreas Lipkow von Comdirect verwies auch auf die jüngsten Kursverluste von Tesla als Belastung für die gesamte Branche. "Zudem würde ein weiterer Renditeanstieg an den Anleihemärkten auch die Automobil-Unternehmen treffen, da diese sich inmitten der Elektrifizierungstransformation befinden und weiterhin auf Fremdkapital angewiesen sind", ergänzte Lipkow mit Blick auf die steigende Inflation und die daraus erwachsende Sorge vor einer weniger expansiven Gangart der Notenbanken.

Der seit Anfang April abwärts tendierende europäische Autosektor rutschte um fast drei Prozent ab und war der zweitschwächste der Stoxx-600-Übersicht. Im DAX belegten BMW mit einem Minus von fünf Prozent den letzten Platz. Hier wirkte der Dividendenabschlag von 1,90 Euro je Aktie optisch zusätzlich negativ. Daimler verloren 3,3 Prozent, Continental 3,2 Prozent und Volkswagen (VW) 2,6 Prozent. Den Sektor belastet seit einiger Zeit schon die Knappheit an Halbleitern, die bei den Herstellern zu Produktionsunterbrechungen führen kann.

/ajx/la/jha/

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: JuliusKielaitis / Shutterstock.com

Aktuelle Volkswagen (VW) vz. Aktie News

Werbung

Volkswagen (VW) vz. Analysen

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen (VW) vz. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
Datum Rating Analyst
08:01 Volkswagen (VW) vz Outperform RBC Capital Markets
18.09.26 Volkswagen (VW) vz Neutral JP Morgan Chase & Co.
16.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
14.09.26 Volkswagen (VW) vz Market-Perform Bernstein Research
10.09.26 Volkswagen (VW) vz Buy Jefferies & Company Inc.

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.