Deutsche Verbraucherpreise sinken im November noch stärker


Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Die gesenkte Mehrwertsteuer und fallende Energiekosten haben im November für rückläufige Preise in Deutschland gesorgt. Gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) lagen die Preise um 0,7 (Vormonat: 0,5) Prozent niedriger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten nur eine Minusrate von 0,4 Prozent prognostiziert. Gegenüber dem Vormonat sank der Index um 1,0 Prozent. Volkswirte hatten nur einen Rückgang um 0,8 Prozent erwartet.

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Der nationale deutsche Verbraucherpreisindex fiel gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Volkswirte hatten mit einer Minusrate von 0,2 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vormonat ergab sich ein Rückgang von 0,8 Prozent. Ökonomen hatten einen Rückgang um 0,7 Prozent erwartet.

Ausgelöst wurde der Preisrückgang maßgeblich von den Energiepreisen. Die Energiepreise lagen um 7,7 (Oktober: 6,8) Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Warenpreise gingen um 1,8 (1,5) Prozent zurück.

Lebensmittel haben sich hingegen auf Jahressicht um 1,4 (1,4) Prozent verteuert. Für Dienstleistungen mussten die Verbraucher 1,1 (1,0) Prozent mehr bezahlen. Die Wohnungsmieten erhöhten sich um 1,3 (1,3) Prozent.

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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/mgo

(END) Dow Jones Newswires

November 30, 2020 08:16 ET (13:16 GMT)

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