Thales-Aktie im Blick: F126-Debakel kostet Thales Hunderte Millionen Euro

Der Abbruch des deutschen F126-Fregattenprogramms belastet Thales mit einer Sonderbelastung von rund 450 Millionen Euro. Dennoch zeigt sich der Rüstungskonzern für 2026 optimistischer.
Werte in diesem Artikel
Der Stopp des F126-Fregattenprogramm durch die Bundesregierung trifft auch den französischen Thales-Konzern. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern teilte mit, er müsse in ersten Jahreshälfte eine außerordentliche und weitgehend nicht zahlungswirksame Belastung von rund 450 Millionen Euro verbuchen. Diese Belastung entspreche den bereits bezahlten Kosten für das Projekt und werde den Nettogewinn in der ersten Jahreshälfte um etwa 350 Millionen Euro schmälern.
Die niederländische Werft Damen Schelde Naval Shipbuilding (DSNS) war zunächst der Hauptauftragnehmer gewesen, und Thales einer der Subaunternehmer. Der Konzern kündigte an, eine Entschädigung für die im Rahmen des Projekts geleistete Arbeit einzufordern.
Trotz des Ergebnisbelastung erklärte Thales, dass sein Rüstungsgeschäft weiterhin von einer positiven Dynamik profitiere, und hob seine Ziele für den Auftragseingang und die Cash-Generierung im Jahr 2026 an. Der Konzern erwartet nun ein Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz (book-to-bill ratio) von über 1,1 statt über 1,0 sowie eine Cash-Conversion-Rate zwischen 100 und 110 Prozent. Hier lag die Prognose bisher bei 95 bis 100 Prozent.
DOW JONES
Ausgewählte Hebelprodukte auf Thales
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Thales
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
| Name | Hebel | KO | Emittent |
|---|
| Name | Hebel | KO | Emittent |
|---|
Weitere Thales News
Bildquellen: E.Briot/Thales Alenia Space/Stratobus, LCV / Shutterstock.com
