DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen
Werte in diesem Artikel
VW steigert Absatz auch im Mai prozentual zweistellig
Der Volkswagen-Konzern hat auch im Mai dank starker Absatzzuwächse in Europa deutlich mehr Autos verkauft. Beflügelt wurde der Konzern auch, weil Chips weiterhin besser verfügbar waren als im Vorjahr. Weltweit stiegen die Verkäufe zum Vorjahresmonat um 16 Prozent auf 763.800 Einheiten. Für die ersten fünf Monate berichtete der Wolfsburger DAX-Konzern ein Absatzplus von 14,7 Prozent auf 3,52 Millionen Fahrzeuge. Der wichtige chinesische Markt wirkte erneut stützend, allerdings verlangsamte sich das Wachstum nach den starkem Plus zuletzt: Der Absatz von VW kletterte auf dem weltweit größten Automarkt im Mai um 11,9 Prozent.
VW-Chef Blume plant Kostensenkungen und Konzernumbau - Zeitung
Der Vorstand um Volkswagen-Chef Oliver Blume bereitet einem Zeitungsbericht zufolge einen Umbau von Europas größtem Autohersteller vor. In einem ersten Schritt sollen die Kosten sinken und das Konzerngefüge neu geordnet werden, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Konzernkreise. "Wir müssen handeln, da wir sonst den Anschluss an die Konkurrenz verlieren", so ein Topmanager gegenüber der Zeitung. Die Eckdaten sollen dann am 21. Juni auf einem Kapitalmarkttag Investoren vorgestellt werden. Der größte Handlungsbedarf werde bei Audi und der Kernmarke VW gesehen.
VW Kernmarke will Marge bis 2026 auf 6,5 Prozent steigern
Volkswagen will mit einem Bündel an Maßnahmen das margenschwache Geschäft der Kernmarke auf Profit trimmen. "Ziel ist es, nachhaltig eine Umsatzrendite von 6,5 Prozent zu erreichen, um Investitionen in Zukunftstechnologien und Beschäftigung zu sichern", kündigte der DAX-Konzern anlässlich der Betriebsversammlung im Stammwerk an. Im Jahr 2026 soll ein um rund 10 Milliarden Euro verbessertes Ergebnis erreicht werden. Beispielsweise soll die Effizienz in Entwicklung und Produktion erhöht, die Modellpalette gestrafft und Ausstattungsvarianten reduziert werden. Im ersten Quartal habe die Marke nur 3 Prozent Rendite erwirtschaftet.
Deutsche Umwelthilfe wirft BMW Manipulation bei Abgaswerten vor
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wirft dem BMW Manipulation von Abgaswerten seiner Fahrzeuge vor. Sie habe verbotene Abschalteinrichtungen in mehreren BMW-Modellen nachgewiesen, erklärte die DUH. Tests hätten in einigen Fällen eine 49-fache Überschreitung der Grenzwerte für Stickoxidemissionen ergeben - solche Werte seien niemals zuvor gemessen worden. BMW widersprach den Vorwürfen.
Mercedes-Benz sichert sich über 200.000 Tonnen CO2-armen Stahl für Europa
Mercedes-Benz will von seinen europäischen Lieferanten bis 2030 jährlich mehr als 200.000 Tonnen CO2-reduzierten Stahl für seine Presswerke beziehen. Einzelvereinbarungen und Absichtserklärungen, die dies sicherstellen sollen, hat der Automobilhersteller nach eigenen Angaben mit Salzgitter, Thyssenkrupp Steel, Voestalpine, Arvedi sowie SSAB und H2 Green Steel geschlossen.
Toyota-Aktionäre wählen Akio Toyoda wieder ins Board
Die Toyota-Aktionäre haben am Mittwoch den langjährigen Konzernchef Akio Toyoda wieder in das Board gewählt. Damit haben sie den Druck einiger Investorengruppen in den USA und Europa wegen Toyodas Strategie zu Elektrofahrzeugen zurückgewiesen. Der Autohersteller gab nicht bekannt, wie viel Prozent der Aktionäre die Wiederwahl unterstützten.
Toyota plant 2026 weltweit Batterie-E-Autos der nächsten Generation
Toyota plant die weltweite Markteinführung von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen (BEV) der nächsten Generation. Wie der japanische Automobilhersteller kürzlich auf einer technischen Informationsveranstaltung mitteilte, soll 2026 eine vollständige Produktpalette auf den Markt kommen. Durch Technologien wie die Integration von leistungsfähigeren Batterien der nächsten Generation und Schalltechnologie sollen die batteriebetriebenen E-Autos der nächsten Generation eine Reichweite von 1.000 Kilometern erreichen, so Toyota Motor. Toyota hat sich ein Basisabsatzziel von 1,5 Millionen Einheiten für 2026 und 3,5 Millionen Einheiten für 2030 gesetzt.
HINTERGRUND/Toyota bläst bei E-Mobilität Wind von Aktionären entgegen
Die diesjährige Jahreshauptversammlung von Toyota hat sich zu einem Kräftemessen über die Vorzüge der Elektrofahrzeug-Strategie des langjährigen Toyota-Chefs Akio Toyoda entwickelt. Diese ist vorsichtiger als die einiger anderer Autobauer. Aktionäre, darunter Kaliforniens Pensionsfonds Calpers und eine Handvoll europäischer Vermögensverwalter, haben mitgeteilt, dass sie am Mittwoch für die Absetzung mehrerer Toyota-Direktoren, darunter Toyoda, stimmen wollen. Neben Kritik an Governance-Problemen als einem der Gründe protestieren sie mit ihrem Votum auch gegen Toyodas Weigerung, die Produktpalette des Autoherstellers komplett elektrisch umzupolen.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/kla
(END) Dow Jones Newswires
June 16, 2023 10:00 ET (14:00 GMT)
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Alle: Alle Empfehlungen
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 07.09.26 | Volkswagen (VW) vz Market-Perform | Bernstein Research | |
| 07.09.26 | Volkswagen (VW) vz Outperform | RBC Capital Markets | |
| 07.09.26 | Volkswagen (VW) vz Buy | Jefferies & Company Inc. | |
| 04.09.26 | Volkswagen (VW) vz Market-Perform | Bernstein Research | |
| 04.09.26 | Volkswagen (VW) vz Buy | Deutsche Bank AG |
